| 11.11.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Joint Venture GCB Polymers hat in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) eine Anlage für das Upcycling von Kunststoffmaterialien in Betrieb genommen. Darüber informierte kürzlich das an dem JV beteiligte Unternehmen NextChem, das zum italienischen Industrieanlagenbaukonzern Maire Tecnimont gehört. Demnach werden in dem neuen Komplex Kunststoffabfälle und -reste zu höherwertigen Polymeren und Compounds verarbeitet. Die Produktpalette umfasst dabei vor allem Materialien auf der Basis von Polypropylen (PP) und Polyethylen (HDPE, LDPE, LLDPE) für die Weiterverarbeitung zu Verpackungsmitteln, Rohren, Haushaltsartikeln, Gartenmöbeln und anderen Erzeugnissen. Die Anlage entstand in der zwischen Abu Dhabi und Dubai gelegenen Khalifa Industrial Zone Abu Dhabi ("KIZAD") und soll in den kommenden Jahren auf eine Jahreskapazität von 180.000 Tonnen Kunststoffmaterialien ausgebaut werden. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Der Chef des Verwaltungsrats von Maire Tecnimont, Fabrizio Di Amato, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Die Anlage im Industriegebiet KIZAD ist ein Beispiel für Know-how 'Made in Italy', das im eigenen Land entwickelt wurde und nun exportiert wird, um Ländern wie den VAE bei Aufbau einer Kreislaufwirtschaft in industriellem Maßstab zu helfen. Durch die Umwandlung minderwertiger Polymere in höherwertige Produkte und das gleichzeitige Upcycling von Kunststoffabfällen industrialisieren wir einen innovativen und effektiven Weg, um die Kreislaufwirtschaft in den VAE entscheidend voranzubringen." An GCB Polymers sind neben der Tecnimont-Tochter NextChem auch das italienische Unternehmen P2 Polimeri und die in Abu Dhabi ansässige Polyme General Trading beteiligt. Weitere Informationen: gcb.ae, www.mairetecnimont.com, nextchem.it |
GCB Polymers, Vereinigte Arabische Emirate
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