| 16.12.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Kunststoffhersteller Polyplastics Co. hat in China den ersten Abschnitt eines neuen Werks zur Produktion von Polyoxymethylen (POM) fertiggestellt. Laut Pressemitteilung des Konzerns gingen Ende November am Standort Nantong in der ostchinesischen Provinz Jiangsu zunächst Kapazitäten für jährlich etwa 90.000 Tonnen POM in Betrieb. Bis Anfang 2026 soll die Jahreskapazität auf insgesamt 150.000 Tonnen POM aufgestockt werden. Der Komplex ersetzt dabei einen früheren POM-Betrieb von Polyplastics am gleichen Standort, der bereits 2021 geschlossen werden musste. Das neue Werk wird von der Projektgesellschaft DP Engineering Plastics (Nantong) entwickelt, an der Polyplastics mit 70 Prozent sowie die von Mitsubishi Gas Chemical kontrollierte Global Polyacetal Co. (GPAC) mit 30 Prozent beteiligt sind. Die mit dem Projekt verbundenen Kosten wurden in einer früheren Aussendung mit 187 Mio. USD beziffert, aktuelle Angaben zum Investitionsvolumen liegen nicht vor. Polyplastics hatte erstmals Anfang 2022 über ihre Pläne zum Bau eines neuen POM-Werk in China informiert (siehe auch plasticker-News vom 11.02.2022). In den vergangenen drei Jahren belieferte der Konzern den chinesischen Markt vor allem von seinem Werk in Kaohsiung in Taiwan aus mit POM. Darüber hinaus produziert Polyplastics POM auch im japanischen Fuji und im malaysischen Kuantan. Mit der neuen Anlage in China werden an den anderen Standorten nun POM-Kapazitäten für neue Abnehmer in den USA, Europa und den ASEAN-Staaten frei. Polyplastics hat ihren Sitz in Tokio und gehört nach eigenen Angaben zu den führenden Herstellern von technischen Kunststoffen. Die Produktpalette umfasst dabei neben POM vor allem Cycloolefin-Copolymere (COC), Polybutylenterephthalat (PBT), glasfaserverstärktes Polyethylenterephthalat (GF-PET), Flüssigkristallpolymer (LCP) sowie Polyphenylensulfid (PPS). Das von der japanischen Daicel Group kontrollierte Unternehmen verfügt über Produktionsstätten in Japan, China, Malaysia und Taiwan sowie über zwei Werke an den deutschen Standorten Leuna und Oberhausen. Im Geschäftsjahr 2023 setzte Polyplastics mit etwa 2.380 Beschäftigten insgesamt rund 187 Mrd. JPY (1,169 Mrd. Euro) um. Weitere Informationen: www.polyplastics-global.com |
Polyplastics Co., Ltd., Tokio, Japan
» insgesamt 9 News über "Polyplastics" im News-Archiv gefunden
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