| 16.10.2026, 09:35 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Moretto stellt auf der Fakuma 2026 das patentierte Granulat-Fördersystem "Loadmatik" vor. Die Lösung für zentralisierte Materialfördersysteme soll Förderparameter automatisch bestimmen und während des Betriebs anpassen. Dafür nutzt sie nach Angaben des italienischen Anlagenbauers Verfahren der künstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens.Drei Komponenten für Steuerung und Regelung "Loadmatik" kombiniert den Steuerungsserver "One Wire 6 Plus", die Materialempfänger "X-Loader" und die dynamische Geschwindigkeitsregelung "KruiseKontrol". "One Wire 6 Plus" überwacht die Förderparameter, koordiniert die Anlagenkomponenten und unterstützt Mehrzonenkonfigurationen. Laut Hersteller kann der Server bis zu 80 Nutzer verwalten. Die Empfänger "X-Loader" erfassen mithilfe der integrierten "Sentry+"-Technologie Beladungswerte und stellen diese für die laufende Regelung bereit. "KruiseKontrol" passt die Fördergeschwindigkeit an die Betriebsdrücke und den aktuellen Materialbedarf an. Selbstständige Anpassung der Förderparameter Nach der Auswahl von Materialquelle und Förderziel berechnet die Steuerung die erforderlichen Förderparameter unabhängig von der Transportdistanz und der geförderten Menge. Die manuelle Parametrierung soll sich laut Moretto auf wenige Angaben, insbesondere Materialart und Ziel, beschränken. Selbstlernende Algorithmen werten fortlaufend die Granulatgeschwindigkeit, Betriebsdrücke, die Entleerungszeit der Förderleitungen und den Füllstand der Empfänger aus. Aus diesen Daten werden unter anderem Förderzyklen und der bedarfsgerechte Energieeinsatz abgeleitet. Die Regelung der Materialgeschwindigkeit soll den Transport schonender gestalten und die Bildung fadenförmiger Kunststoffablagerungen, sogenannter "Angel Hair", vermeiden. Zugleich sollen Abrieb und Verschleiß an Rohrleitungen und Komponenten sinken. Moretto erwartet dadurch weniger ungeplante Wartungsarbeiten sowie einen geringeren Energieverbrauch. Quantifizierte Angaben zu Einsparungen, Durchsatzsteigerungen oder Wartungskosten liegen in der Mitteilung nicht vor. Moretto entwickelt und produziert seit 1980 Automatisierungstechnik für die Kunststoffverarbeitung, unter anderem für Förderung, Dosierung, Trocknung, Temperierung und Prozesskühlung. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen über fünf Produktionsstandorte, zehn Vertriebsniederlassungen und ein Vertriebsnetz in mehr als 70 Ländern. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle B3, Stand 3208 Weitere Informationen: www.moretto.com |
Moretto S.p.A., Massanzago, Italien + Moretto Deutschland GmbH, Neunkirchen am Sand
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