| 09.12.2008 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Mit dem Branchenführer "Innovative Biowerkstoffe BIB´09" ist erstmalig ein Überblick über den Gesamtmarkt der neuen Biowerkstoffe verfügbar. Im Mittelpunkt stehen Unternehmen, die Biowerkstoffe und aus diesen gefertigte Produkte produzieren oder vertreiben. Das 116 Seiten umfassende Buch wurde am 3. Dezember 2008 anlässlich des Internationalen Kongresses "Rohstoffwende & Biowerkstoffe" in Köln der Öffentlichkeit vorgestellt und präsentiert 50 Unternehmen und Akteure aus sechs Ländern. Nach Schätzungen des nova-Instituts (www.nova-institut.de) werden 2008 in der EU bereits über 400.000 t Biowerkstoffe in der Produktion eingesetzt - das Potenzial liegt bei einigen Millionen Tonnen. Doch noch teilen Biowerkstoffe das Schicksal aller innovativen Markteinsteiger: Sie verursachen hohe Investments und sind in ihrer Vielfalt bei Entscheidungsträgern aus Industrie und Politik sowie bei Konsumenten noch wenig bekannt. Genau hier setzt der BIB´09 an und präsentiert eine aktuelle Gesamtschau in diesem Bereich aktiver Unternehmen und weiterer Akteure. Mit dem Branchenführer bieten das nova-Institut, die Agentur für Kommunikation Scheben Scheurer & Partner (SSP) und die Hochschule Bremen (Fakultät 5, BIONIK - Biologische Werkstoffe) als Initiatoren und Herausgeber den Biowerkstoffen eine gemeinsame Plattform. Diese zeigen seit etwa fünf Jahren zunehmend Markterfolge und beginnen sich, ausgehend von Spezialanwendungen, auch in Massenmärkten zu etablieren. Innovative Biowerkstoffe - was versteht man hierunter? Der Begriff "Biowerkstoffe" wird erst seit wenigen Jahren verwendet und soll eine Vielzahl neuer biobasierter Werkstoffe zusammenführen. Biowerkstoffe sind Werkstoffe, die vollständig oder in relevantem Maße auf Agrarrohstoffen oder Holz basieren. Typische Agrarrohstoffe - in diesem Kontext auch "Nachwachsende Rohstoffe" genannt - sind u.a. Stärke, Zucker, Pflanzenöle und Cellulose (Holz, Naturfasern, Stroh) sowie spezielle Biomoleküle wie Lignin oder Kautschuk. Der Anteil dieser Agrarrohstoffe im Werkstoff soll mindestens 20% betragen. Typische Biowerkstoffe sind Biokunststoffe, Naturfaserverstärkte Kunststoffe (NFK) und Holz-Polymer-Werkstoffe (engl. Wood-Plastic-Composites, WPC). Von "Neuartigen oder innovativen Biowerkstoffen" spricht man in Abgrenzung zu traditionellen Biowerkstoffen wie Span- oder Tischlerplatte. Die Neuen werden meist mit modernen Verfahren der Kunststofftechnik wie Extrusion, Spritzgießen, Tiefziehen oder Folienblasen verarbeitet. BIB´09 - Wer ist vertreten? Alle im BIB´09 vertretenen Produzenten und Lieferanten bieten aktuell Biowerkstoffe bzw. entsprechende Produkte in relevanten Mengen am Markt an. Neben Produzenten wurden in den BIB´09 auch Rohstofflieferanten, Maschinenbau-Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen, die im weiten Feld der Biowerkstoffe tätig sind, aufgenommen. Bezug des Branchenführers „Innovative Biowerkstoffe BIB´09“ Der Branchenführer Innovative Biowerkstoffe BIB´09 ist für 15 € im Buchhandel (ISBN 978-3-9812027-1-7) sowie im Online-Shop des nova-Instituts (www.nova-institut.de/nr) erhältlich. Teilnehmer von Veranstaltungen des nova-Instituts erhalten den BIB´09 vor Ort kostenfrei. Als PDF-Datei kann der BIB´09 kostenlos heruntergeladen werden: www.biowerkstoff.info. |
nova-Institut für politische und ökologische Innovation GmbH, Hürth
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