| 25.02.2009 | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Einer der größten polnischen Kunststoff-Hersteller, ZA Tarnów (ZAT, www.zat.com.pl), hat einen wichtigen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten am einheimischen Markt. Der Grund: Der Produzent verfügt über eine sehr kostengünstige Lieferstruktur, um seinen Energiebedarf zu decken. ZAT betreibt ein eigenes Kohlekraftwerk, das dem Unternehmen 80 Prozent seiner nötigen Energie liefert. Dabei wurden direkte Lieferverträge mit den Bergwerken geschlossen, ohne auf einen vertrieblichen Zwischenhändler zurückzugreifen. Nur den Rest seines Energiebedarfes deckt der Produzent mit anderen Quellen. „Diese diverifizierte Lieferstruktur ist optimal,“ sagte der Sprecher Jerzy Jurczynski der Onlineausgabe der Fachzeitschrift für die Industrie, „Nowy Przemysl“. Nach Befürchtungen von Experten sind die Chemieunternehmen in Polen aufgrund ihres hohen Bedarfs für Energiepreiserhöhungen besonders anfällig. ZAT stellt unter anderem Kunststoffe und Rohstoffe für ihre Synthese her. Zum Produktangebot gehört ein Kunststoff, der unter dem Handelsnamen „Tarnamid®“ angeboten wird. Dabei handelt es sich um ein Polyamid PA 6, das unter anderem in der Automobil- und in der Elektroindustrie Anwendung findet. Ein weiteres Produkt ist ein Acetyl-Copolymer names Tarnoform®, das Kunden aus der Automobil- und Weißwarenbranche verwenden. ZAT hat nach den ersten neun Monaten 2008 einen Erlös von 1 Milliarde Zloty (227 Millionen Euro) erzielt. Das Betriebsergebnis lag bei 77 Millionen Zloty (17,5 Millionen Euro). |
ZA Tarnów S.A., Tarnów, Polen
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