| 02.04.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bereits im Dezember 2008 wurde während des jährlichen CAMPUS-Lizenznehmertreffens in Aachen der 20. Geburtstag der erfolgreichen Kunststoff Informationsinitiative gefeiert. Auf Drängen der Automobilindustrie bildeten die 4 großen deutschen Kunststoffproduzenten 1988 ein Konsortium, um die bis dahin chaotischen Zustände bei der Versorgung mit Werkstoffdaten für Kunststoffe zu reformieren. Das Projekt wurde unter den Namen CAMPUS (Computer Aided Material Preselection by Uniform Standards) gestartet. Wichtiges Hilfsmittel der internationalen Normierung der Kunststoffprüfung Inzwischen hat sich CAMPUS zum wichtigen Hilfsmittel zur Förderung der internationalen Normierung der Kunststoffprüfung etabliert. Über die Jahre wuchs das Konsortium auf weit über 50 lizenzierte Mitglieder. Diese Zahl ist durch Firmenaufkäufe und Zusammenschlüsse zwar in letzter Zeit zurückgegangen, aber der Dateninhalt und der durch CAMPUS repräsentierte Marktanteil ist stetig gestiegen. Heute wird ca. 90% des Marktes für technische Kunststoffe in Europa und Nordamerika von CAMPUS abgedeckt. Somit ist CAMPUS zur führenden internationalen Kunststoffdatenbank geworden und die neuen Standards, die im Zusammenhang mit CAMPUS entwickelt wurden, haben sich weltweit durchgesetzt. Die gesamte Kunststoffindustrie profitiert von diesem System, weil durch die Verwendung international genormter Prüfungen zahlreiche teure Werkstoffprüfungen nach verschiedenen nationalen Standards oder teilweise Firmenstandards überflüssig werden und somit erhebliche Summen gespart werden. CAMPUS enthält ca. 100 Punktkennwerte und 20 Graphiken (sogenannte Multi-Point-Daten). CAMPUS wurde in den letzten 20 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und ständig um neue Module ergänzt, wie z.B. Parameter für die Werkzeugauslegung, Chemikalienbeständigkeiten, pvT Daten, Informationen über die Langzeit-Wärmealterung und viele mehr. CAMPUS ist in acht Sprachen verfügbar: Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Spanisch, Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. CAMPUS wird weltweit verbreitet, die Länder mit den zur Zeit meisten CAMPUS Downloads sind China, Deutschland, Frankreich, Italien und USA. M-Base verantwortet die Software Für die softwaretechnische Umsetzung und Betreuung des Produktes zeichnet die M-Base Engineering + Software GmbH (www.m-base.de) aus Aachen verantwortlich. Das Unternehmen gilt als ein weltweit führender Anbieter von Werkstoffdatenbanken, Werkstoffinformationssystemen, Produktinformationssystemen und werkstoffbezogener Simulationssoftware. Der Zugang zu CAMPUS ist für qualifizierte Nutzer kostenlos. Weitergehende Informationen über CAMPUS, Software-Downloads oder den interaktiven Zugang zu den Daten unter: www.campusplastics.com Bild: Julien Lebranchu von DuPont, gewählter Vorsitzender des CAMPUS Arbeitskreises und der CAMPUS Geburtstagskuchen, Aachen. |
M-Base Engineering + Software GmbH, Aachen
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