17.08.2009 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Vielfältige Lösungen zur variothermen Werkzeugtemperierung Bei der variothermen Werkzeugtemperierung wird die Werkzeugwand vor dem Einspritzvorgang auf eine Temperatur oberhalb der Glasübergangstemperatur des Kunststoffs erwärmt. Erst nach der Füllung der Kavität setzt die Werkzeugkühlung ein, bis das Formteil die notwendige Entformungstemperatur erreicht hat. Dazu werden die Kühlkanäle wechselweise warm und kalt durchströmt. Die variotherme Werkzeugtemperierung bietet nach SINGLE-Angaben vielfältige Vorteile. Sie • hält den Nachdruck auch in angussferneren Bereichen länger aufrecht und senkt den Bedarf an Einspritzdruck und Schließkraft, • verringert Eigenspannungen beim Spritzprägen optischer Formteile, • unterstützt die Bildung von Oberflächeneffekten wie Selbstreinigung oder Entspiegelung, die Abformung von Mikro- und Nanostrukturen und die Herstellung besonders glatter Oberflächen und hochwertiger Glanzoberflächen in Klavierlack-Optik, • sorgt für eine homogenere Ausrichtung von Glasfasern in technischen Teilen, • verlängert die Verschweißzeit für Schmelzefronten und reduziert Bindenähte, • senkt das Risiko von Verzug infolge Schwindung und verbessert so Maßhaltigkeit und Konstanz von Spritzgussteilen, • verkürzt die Zykluszeit durch einen längeren Wandkontakt an Materialanhäufungen und damit eine intensivere Kühlung. Um diese vorteilhaften Effekte zu erschließen, bietet SINGLE sowohl aktive als auch passive Systeme an. Als aktives System wird die „Alternating Temperature Technology“ (ATT) zu sehen sein, die als Komplettsystem Spritzgießwerkzeuge besonders effektiv variotherm temperiert und dazu spezifisch ausgelegte Werkzeugeinsätze, oberflächennah angeordnete Kühlkanäle und Wechseltemperiersysteme nutzt. Als passives System präsentiert SINGLE EcoTemp, eine sehr wirtschaftliche elektrische und hydraulische Verknüpfung für beliebige Temperiersysteme zur Erzeugung eines intermittierenden Durchflusses durch das Werkzeug. Neu entwickelter Wasserverteiler SWV Ein weiterer Fokus liegt auf dem neu entwickelten Wasserverteiler SWV mit Steuereinheit SC. Dieser Verteiler biete im Vergleich zu Plexiglas-Schwebekörper-Durchflussmessern einen wartungsfreien Betrieb, weil seine Durchflussmessung auf dem Wirbelstromprinzip ohne bewegte Teile beruhe. Zudem arbeite das Wirbelstrom-Messprinzip wesentlich genauer und zuverlässiger, dazu noch verschmutzungs- und veralgungsfrei. Darüber hinaus bietet die Steuereinheit SC die Möglichkeit zur zusätzlichen Messung und Überwachung der einzelnen Rücklauftemperaturen und des zentral anstehenden Druckes sowie zur Überwachung und Dokumentation der Messungen mithilfe beliebiger Schnittstellen, die z.B. mit der Steuerung der Spritzgießmaschine kommunizieren, so der Anbieter. Wird der neue Verteiler SWV auf den Werkzeugaufspannplatten oder an der Maschine montiert und mit einem vorgeschalteten Temperiersystem sowie der intermittierenden EcoTemp-Funktion kombiniert, biete er deutliche Vorteile gegenüber einer Impulskühlung. Bei geringeren Investitionskosten überzeuge er durch eine wesentlich einfachere Bedienung sowie eine erhöhte Zuverlässigkeit und Robustheit gegenüber der Wasserqualität, weil die zyklusgesteuerte Ventiltechnik zentral in den vorgeschalteten Temperiersystemen integriert sei und nicht in jedem Kanal separat eingebaut werden müsse. Mit SINGLE-Temperiersystemen lassen sich so Temperaturen von bis zu 200°C im Druckwasserbereich realisieren. Zur Steuerung der EcoTemp-Funktion kann die Steuereinheit SC über ihre Schnittstellen mit der Steuerung der Spritzgießmaschine kommunizieren. Bild: Wechseltemperiersystem STWS mit Ventilstation für die variotherme Werkzeugtemperierung ATT FAKUMA 2009, Friedrichshafen, 13.-17.10.2009, Halle A3, St. 3102 |
Single Temperiertechnik GmbH, Hochdorf
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