| 30.10.2025, 09:28 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Bei der Stranggranulierung von faserverstärkten Kunststoffen (FRP Compounds) unterliegen die Schneidwerkzeuge einer starken abrasiven Beanspruchung. Um den dabei auftretenden Verschleiß zu reduzieren, hat Maag die neue Schneidleiste „Duration“ entwickelt. Sie basiert auf einem neuartigen Werkstoff mit der Bezeichnung „VS23“, der gezielt für diese anspruchsvolle Anwendung konzipiert wurde. Bisher bietet Maag Schneidwerkzeuge in den Varianten Wolframkarbid (HM), Keramik (CE) und diamantbestückt (PCD) an. Bei der Verarbeitung abrasiver, fasergefüllter Polymere erreichen HM- und CE-Werkzeuge typischerweise nur Standzeiten von rund 100 Betriebsstunden. Keramische Schneiden sind zudem bruchanfällig, was zu häufigen Werkzeugwechseln und damit zu Produktionsunterbrechungen führt. Zwar besitzen PCD-Werkzeuge aufgrund ihrer diamantbeschichteten Oberfläche eine deutlich längere Lebensdauer, sie verursachen jedoch bis zu fünffach höhere Werkzeugkosten. Das von Maag neu eingeführte Material „VS23“ soll die Härte der Schneidleiste um bis zu 70 Prozent erhöhen und den Verschleiß erheblich verringern. Interne Untersuchungen und Praxistests zeigen laut Hersteller, dass sich die Standzeit im Vergleich zu herkömmlichen HM-Schneiden um das Fünf- bis Neunfache verlängert. Damit bietet die neue Schneidleiste eine kostengünstige Alternative zu diamantbestückten Werkzeugen, ohne deren hohe Investitionskosten. Mit der Einführung der Schneidleiste „Duration“ erweitert Maag sein Produktportfolio um eine wirtschaftliche Lösung für den Einsatz in Stranggranulatoren, die speziell auf die Verarbeitung stark abrasiver, faserverstärkter Kunststoffe ausgerichtet ist. Weitere Informationen: maag.com |
Maag Group, Oberglatt, Schweiz
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