| 09.08.2005 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Zur Unterstützung der Recyclingindustrie in ihrem Bemühen um einen effizienteren Energieeinsatz und die Reduzierung der spezifischen CO2-Emissionen ist im Juli 2005 das Projekt „Branchenenergiekonzept für die Recyclingindustrie“ mit dem Ziel gestartet, Konzepte zur rationellen Energienutzung in der Recyclingindustrie zu entwickeln und zu dokumentieren. Die Laufzeit des Projektes beträgt zweieinhalb Jahre. Im Rahmen des Projektes sollen unter anderem konkrete und branchenspezifische Maßnahmen zur Energie- und Kosteneinsparung erarbeitet werden. Darüber hinaus soll das Projekt die Unternehmen der Recyclingindustrie für den Bereich Energie sensibilisieren, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Energiekosteneinsparungen verbessern und Informationen über innovative Verfahren bereit stellen. Die Ergebnisse sowie wertvolle Tipps zum Thema Energieeinsparung werden in einem Praxisleitfaden „Rationelle Energienutzung in der Recyclingindustrie“ und in einer kostenlosen Informationsbroschüre veröffentlicht. Das Projekt wird von der Arbeitsgemeinschaft Recyclingindustrie geleitet, bestehend aus dem Aachener Ingenieur- und Beratungsbüro EUtech, dem Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. (bvse, www.bvse.de), sowie den Lehrstühlen der RWTH Aachen für Technische Thermodynamik (LTT)und für Aufbereitung und Recycling fester Abfallstoffe (I.A.R.). Darüber hinaus nehmen die Unternehmen der Recyclingindustrie eine wesentliche Rolle ein: zusammen oder in Kooperation mit den Betrieben werden technisch und wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Reduzierung von Energieeinsatz, von CO2-Emissionen und vor allem von Energiekosten erarbeitet. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Verkehr, Energie und Landesplanung des Landes Nordrhein-Westfalen im Förderschwerpunkt ‚Branchenenergiekonzepte’ des REN-Programms. Der Projektträger Energie, Technologie, Nachhaltigkeit (ETN) im Forschungszentrum Jülich begleitet die Bearbeitung inhaltlich. |
Arbeitsgemeinschaft Recyclingindustrie, Bonn
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