| 25.08.2011, 06:03 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Beim Aufarbeiten thermoplastischer Produktionsabfälle soll der Thermogranulator von Wanner zu höherwertigem Mahlgut führen. Er erzeugt laut Hersteller ein gleichmäßiges Granulat, das hinsichtlich Rieselfähigkeit, Staubgehalt, Dosierbarkeit, Geometrie etc. vergleichbar mit Neugranulat ist. Dies erleichtere die Regranulatförderung, verbessere das Einzugsverhalten an der Spritzgießmaschine und erhöhe damit die Prozesssicherheit beim Verarbeiten von Granulaten aus Produktionsabfällen. Als weitere Einsatzgebiete werden das direkte Verarbeiten kleinerer Angüsse und unzerkleinerter Ausschussteile, das materialschonende Aufbereiten reiner Stäube sowie die Verbesserung unregelmäßigen Mahlguts mit schlechtem Rieselverhalten genannt. Der Kunststoffverarbeiter könne nun inhouse Produktionsabfälle aufbereiten, die bisher als Abfall entsorgt werden mussten. Geeignet sei der Thermogranulator TG20 für die meisten thermoplastischen Materialien wie EVA, PP, PE, ABS, PS, PA und PC, auch glasfaserverstärkt, sowie für Werkstoffe mit niedriger Härte von 40 Shore A, wie diverse TPE. Die Maschine besteht aus einem kompakten, langsam laufenden Extruder mit großer Einzugszone und zusätzlicher integrierter Hilfsschnecke zur Zwangszuführung. Die wahlweise zwei oder drei Heizzonen sowie das Wasserbad als Kühlstrecke mit anschließendem Stranggranulator sind in ein Maschinengestell eingebaut. Dank des großen Durchmessers und der großen Schneckengangtiefe der Extruderschnecke sowie der niedrigen Drehzahl des Extruders erreiche das system ein materialschonendes und effektives Zuführen, Verdichten und Aufschmelzen des zu regranulierenden Kunststoffs mit Durchsätzen bis etwa 20 kg/h. Frei wählbare Parameter sollen das Verarbeiten auch anspruchsvoller Materialien ermöglichen. Im Automatikbetrieb wird mit Sensoren die Extrudergeschwindigkeit an das Einzugsverhalten des Materials angepasst und die Abzugsgeschwindigkeit des Stranggranulators so gesteuert, dass auch bei schwankender Materialzufuhr ein stabiler Prozess und somit ein gleichförmiges Granulat entstehe. |
Wanner Technik GmbH, Wertheim
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