| 03.09.2014, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kunststoffverarbeiter sehen sich zunehmend mit der Frage nach Nachhaltigkeit konfrontiert. Im Automobilbereich bieten Blends von Polyolefines mit bis zu 50 Prozent natürlichen Kurzfasern (Holz, Flachs, usw.) eine Lösung. Im Rahmen des EU-Verbundprojektes Ecoplast haben Biomer und Aimplas ein Verfahren zur kontinuierlichen Produktion von thermoverformbaren Verbunden entwickelt. Die Verbunde sind den Angaben zufolge zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen und zeigen unerwartete Eigenschaften. Sie haben ein Modul von über 6.000 MPa, eine Zugfestigkeit von 70 MPa und eine Schlagzähigkeit von 40 kJ/m². Platten aus diesen Composites können durch Heisspressen bei 175°C in die Endform gebracht werden und als Strukturteile im Transportwesen dienen. Sie halten Temperaturen von –40 bis über 60°C aus. Über Biomer Biomer konzentriert sich seit über 15 Jahren darauf, den Biopolyester PHB in Bioplaste mit hohen Kennwerten für langzeitstabile technische Teile umzuwandeln. Zu den neuen Entwicklungen gehören Fogging-freie Formulierungen, die in Automobil-Innenteilen eingesetzt werden können. Am Ende der Gebrauchsdauer können Biomer-Formulierungen in der Erde, im Schlick von Flüssen, im Meer oder im Kompost von den Mikroorganismen vollständig abgebaut werden. Über Aimplas Aimplas arbeitet seit 1990 als not-for-profit Entwicklungszentrum für rund 400 angeschlossene, vornehmlich spanische Kunststoffverarbeiter. Das Produktionsverfahren für die oben genannten Biocomposites wurde auf den Anlagen von Aimplas entwickelt. Weitere Informationen: www.aimplas.es, www.biomer.de |
ECOplast project, Oberhausen
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