| 18.09.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Sonderhoff Gruppe, seit Anfang Juli Teil der Henkel AG & Co. KGaA, stellt auf der Fakuma 2017 die neu entwickelte FIP CC-Technologie (Formed-In-Place Closed-Cell) vor. Sie soll die hohe Wasserdichtigkeit der Silikon-Welt und die attraktiven Materialkosten der Polyurethan-Welt zusammenbringen. Die FIP CC-Technologie wird mit der neuen Misch- und Dosieranlage DM 402 CC sowie dem neuen PU-Schaum "Fermapor" CC auf dem Sonderhoff Messestand live demonstriert.Das neue Schaumdichtungssystem "Fermapor" CC auf Polyurethan-Basis für Anwendungen mit sehr hohen Anforderungen an die Wasserdichtigkeit soll die Lücke schließen zwischen hochpreisigen, überwiegend geschlossenzelligen Materialsystemen wie Silikonschaum und günstigeren gemischtzelligen PU-Schaumsystemen. Und auch Anwendern, die bislang die 1K-Technologie einsetzen, soll sich damit eine preiswertere Alternative bieten. "Fermapor" CC ist ein Raumtemperatur vernetzendes 2-Komponenten-System, das mit dem neu entwickelten FIP CC-Aufschäumverfahren eine überwiegend geschlossenzellige PU-Weichschaumdichtung bildet. Die Schaumstruktur ist laut Sonderhoff sehr feinzellig, dicht und besonders gleichmäßig. Dank seiner Geschlossenzelligkeit soll die "Fermapor" CC Schaumdichtung kaum Wasser aufnehmen und 90 Prozent weniger luftdurchlässig sein als gemischtzelliger PU-Schaum. Mit einer glatten, leicht glänzenden Oberfläche mache die "Fermapor" CC Schaumdichtung auch optisch einen wertigen Eindruck. Zudem sei sie gegenüber herkömmlichen PU-Schaumraupen deutlich widerstandsfähiger. Denn selbst wenn die Oberfläche anwendungsbedingt einmal beschädigt sein sollte, verändere sich, so zeigen Praxisversuche und Labortests, die Wasseraufnahme nur geringfügig. "Fermapor" CC PU-Schaum erfüllt die REACH/EG-Verordnung 1907/2006 und RoHS und wird für das Abdichten von Bauteilen in der Regel bei Temperaturen von -40 bis +80°C, kurzfristig sogar bis +160°C, eingesetzt. Sonderhoff hat mit der Misch- und Dosieranlage DM 402 CC für die Dosierung von "Fermapor" CC eine neue Dichtungstechnologie patentiert. Der Applikationsprozess selbst folgt dem bekannten FIPFG -Verfahren, das in vielen Branchen Produktionsstandard ist. Neu ist, dass sich der Dichtungsschaum in seiner fast vollständigen Dimension bereits kurz nach der Dosierung auf dem Bauteil zeigt. Eine prozessnahe Qualitätskontrolle könne somit unmittelbar nach dem Dichtungsauftrag ermitteln, ob die Dichtung über die ganze Bauteilkontur in der gewünschten Höhe appliziert wurde. Weitere Informationen: www.sonderhoff.com Fakuma 2017, Friedrichshafen, 17.-21. Oktober 2017, Halle A5, Stand 5109 |
Sonderhoff Engineering GmbH, Hörbranz, Österreich
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