| 05.03.2018, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der zum Schweizer Chemiekonzern Ineos gehörende PVC-Hersteller Inovyn erweitert seinen Produktionsstandort im norwegischen Rafnes. Laut Pressemitteilung ist die Errichtung neuer Kapazitäten zur Herstellung des PVC-Ausgangsstoffs Vinylchlorid (VCM) geplant. Für die Projektierung und den Bau der neuen Anlagen wurde bereits eine EPCM-Vereinbarung (Engineering, Procurement & Construction Management) mit der britischen Wood unterzeichnet. Vorgesehen sind u.a. neue Anlagen zur Hochtemperatur-Direktchlorierung (HTDC) und zur Oxychlorierung. Insgesamt sollen die Kapazitäten von Inovyn zur Produktion von VCM in Rafnes um 70.000 Jahrestonnen steigen. Das Unternehmen will damit vor allem die Versorgung seiner PVC-Werke in Porsgrunn (Norwegen), Stenungsund (Schweden) und Newton Aycliffe (Großbritannien) mit VCM verbessern. Mit der Fertigstellung des gesamten Komplexes wird im Laufe des dritten Quartals 2019 gerechnet. Zur Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Ebenfalls geplant ist in Rafnes der Ausbau der Kapazitäten für die Chloralkali-Elektrolyse im Membran-Verfahren um 35.000 Tonnen im Jahr. Damit will Inovyn die Belieferung von Kunden in Skandinavien mit Natronlauge ausbauen. Die neuen Anlagen sollen im ersten Quartal 2020 in Betrieb genommen werden, weitere Details wurden noch nicht mitgeteilt. Die in London ansässige Inovyn wurde 2015 als Joint Venture von Ineos und Solvay gegründet und wird seit 2016 komplett von Ineos kontrolliert. Das Unternehmen gehört mit Produktionskapazitäten von insgesamt rund 40 Mio. Jahrestonnen nach eigenen Angaben weltweit zu den Top 3 in der Chlor-Vinyl-Industrie. Der Jahresumsatz von Inovyn liegt bei etwa 3,5 Mrd. Euro. Weitere Informationen: www.inovyn.com, www.woodplc.com |
Inovyn, London, Großbritannien
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