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15.08.2018, 13:50 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten Optionen:       

SKZ: Individualisierte Fahrradsattel

SKZ Institutsdirektor Prof. Martin Bastian bei der Probefahrt - (Bilder: SKZ).
SKZ Institutsdirektor Prof. Martin Bastian bei der Probefahrt - (Bilder: SKZ).
Das SKZ sorgt zusammen mit der Firma Glenpro für einen optimierten Sitz auf dem Rad, indem eine bionische Struktur auf das Kunststoffbauteil übertragen wird. Der individualisierte Fahrradsattel ist die jüngste Entwicklung der Glenpro Ingenieur-GmbH mit Sitz in Würzburg, die sich mit innovativen Produktentwicklungen befasst.

Der Fahrradsattel soll als herkömmlicher Sattel bei einem Fahrradhändler erworben werden. Dort werden beispielsweise Sitzabdruck und Druckprofil ermittelt, um den Sattel an die persönliche Anatomie und Wünsche anzupassen. Anschließend werden diese Daten an die Sattelentwickler gesendet.

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Der technische Clou erfolgt bei Glenpro mittels innovativer Software. Unter Anwendung der sogenannten Topologieoptimierung kann anhand eines virtuellen Datenmodells mit Randbedingungen (persönliche Sitzfläche, Fahrergewicht etc.) eine optimale Gestalt für den Fahrradsattel hinsichtlich der Festigkeit bei gleichzeitig minimalem Gewicht generiert werden. Das resultierende Modell wird dann bei Glenpro im CAD (Computer Aided Design) nachkonstruiert. Das virtuelle Modell des Sattels wird dann über ein additives Fertigungsverfahren (ugs. „3D-Druck“) in ein reales Bauteil umgesetzt. Das entstandene Produkt ist ein persönlich zugeschnittener Fahrradsattel, der auch noch mit seinem bionischen Design punktet.

Der persönlich zugeschnittene Fahrradsattel im zukunftsweisenden Design.
Der persönlich zugeschnittene Fahrradsattel im zukunftsweisenden Design.
In Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für Additive Produktion des SKZ in Würzburg wurden bereits erste Sättel angefertigt und auch schon auf einem Fahrrad erprobt. Das SKZ fertigte den Fahrradsattel auf einer Lasersinteranlage, bei der das Kunststoffpulver (Polyamid) mittels Laser schichtweise aufgeschmolzen wird. Eine nachträgliche Einfärbung ermöglicht die farbliche Abstimmung passend zum Fahrrad.

Das Verfahrens-Know-how der Additiven Fertigung des SKZ steht allen interessierten Unternehmen offen, die neue smarte Produkte entwickeln möchten.

Kontakt:
SKZ - Das Kunststoff-Zentrum
Georg Schwalme
Bereichsleiter Spritzgießen/Additive Fertigung
Tel. +49 931 4104-372
g.schwalme@skz.de

Weitere Informationen: www.skz.de, www.glenpro.de

SKZ - Das Kunststoff-Zentrum, Würzburg

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