| 09.08.2019, 09:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Partikelschäume ohne Dampf vorzuschäumen war das Ziel des Forschungsvorhabens "IR-PreFoam". Im Rahmen des vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie im Förderprogramm „Neue Werkstoffe in Bayern“ geförderten Projektes erforschte das Konsortium - bestehend aus der Fox Velution GmbH, der Neue Materialien Bayreuth GmbH (NMB) und der Rygol Dämmstoffe GmbH - die Zusammenhänge zwischen Strahlungseinwirkung und resultierenden Materialeigenschaften. Dem Projektteam sei es gelungen, physikalisch-chemische Wirkprinzipien aufzuklären und damit die Grundlagen für eine erfolgreiche Skalierung und Industrialisierung einer energieeffizienten Verarbeitungstechnologie für expansionsfähige Schüttgüter zu schaffen. Zellmorphologie und Schüttdichte der Schaumperlen sollen nun anwendungsspezifisch über einen breiten Bereich genau und reproduzierbar eingestellt werden können. Konventionell werden beim Vorschäumen mit Treibmittel beladene Mikrogranulate zu Schaumperlen expandiert, die dann ihrerseits zu Formteilen verschweißt werden können. Bisher erfolgten beide Teilprozesse auf Basis von Wasserdampf als Energieträger, was eine vergleichsweise aufwändige Infrastruktur und hohen Ressourceneinsatz erfordert. Ein neues, komplett trockenes Verfahren für das Vorschäumen, das von der Fox Velution GmbH in Lichtenfels entwickelt und mittlerweile zum Patent angemeldet worden ist, setzt hingegen auf mittelwellige Infrarotstrahlung. Dies soll eine kontinuierliche Verarbeitung mit sehr kurzen Durchlaufzeiten und den Entfall der bisher erforderlichen Perlentrocknung ermöglichen. Zudem sei es nicht nur für das weltweit verbreitete, expandierbare Polystyrol (EPS) geeignet, sondern soll die Veredelung jeglicher Partikelschäume, selbst im Hochtemperaturbereich ermöglichen. Weitere Informationen: www.nmbgmbh.de |
Neue Materialien Bayreuth GmbH, Bayreuth
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