| 29.09.2020, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Mit „Ultradur“ B 4440 und „Ultramid“ B3U42G6 präsentiert die BASF zwei neue Hochleistungskunststoffe, die das bestehende Portfolio um Innovationen im Bereich der flammhemmenden und hochisolierenden Polymere erweitern – (Bild: BASF). Die beiden neuen Hochleistungskunststoffe verfügen nach Anbieterangaben sowohl über extrem hohe Kriechstromfestigkeiten als auch über sehr gutes Brandverhalten bei zugleich wirtschaftlichen Verarbeitungsmöglichkeiten. Mit den beiden neuen Produkten vereint BASF demnach Materialinnovation und Nachhaltigkeit, indem sie auf Antimon- und Halogenverbindungen verzichtet. Kleine Bauteile und Kontaktabstände Mit „Ultradur“ B 4440 und „Ultramid“ B3U42G6 werden den weiteren Angaben zufolge bereits bei geringen Wanddicken hohe Isolationseigenschaften und Flammschutz erreicht. Beide Hochleistungskunststoffe erreichen demzufolge die höchste CTI-Einstufung von 600 Volt sowie die V0-Einstufung nach UL94 als besonders flammhemmende Materialien bei Wanddicken ab 0,4 mm. Beide Materialien zeichne ihre gute Einsatzfähigkeit im Spritzguss aus. Das unverstärkte „Ultradur“ B 4440 soll sich außerdem im Extrusionsverfahren prozesssicher verarbeiten lassen. Somit würden sie die Voraussetzungen für die Produktion immer komplexerer Bauteile schaffen und dabei die Konstrukteure unterstützen, die steigenden Anforderungen zu erfüllen. Mit den beiden Produkten werden völlig neue miniaturisierte Lösungen beispielsweise bei Steckern, Reihenklemmen, Ummantelungen von Glasfaserkabeln und Filamenten umsetzbar. Das „Ultradur“ weise darüber hinaus eine hohe Dimensionsstabilität auf, da es kaum Feuchte aufnehme. In der Praxis kommen flammgeschützte „Ultramid“- und „Ultradur“-Produkte insbesondere in der Bauindustrie, den klassischen E&E Anwendungen sowie in der E-Mobilität zum Einsatz. In der E-Mobilität geraten Anwendungen im Fahrzeug - wie beispielsweise die Hochvolt-Stecker - aber auch im Bereich der Ladeinfrastruktur in den Fokus. Zudem kommen diese auch in Batteriemodulen und Gehäusen zum Einsatz. Als ein weiteres Plus nennt BASF die helle Einfärbbarkeit. „Orange ist das neue Grau“, führt der Experte Michael Roth aus. Aber auch weitere Farben seien möglich: „Die farbliche Kodierung der Einzelteile macht eine reibungslosere und damit schnellere Produktion und Montage möglich.“ Des Weiteren soll durch laser-sensitive Einfärbungen eine ausgezeichnete Laserbeschriftbarkeit erzielt werden können. Auch lasertransparente Einfärbungen seien insbesondere im Fall des Ultramids möglich und erweitern den Einsatzbereich, da so für die Montage von Gehäusen das Laserschweißen zum Einsatz kommen kann. „Neben dem unverstärkten ‚Ultradur‘ B 4440 kombinieren die in der Entwicklung befindlichen glasfaserverstärkten ‚Ultradur‘-Produkte die hohe Dimensionsstabilität des Polyesters mit einer ausgeprägten Steifigkeit und Zähigkeit“, führt der Produktentwickler Dr. Michael Roth aus. Weitere Informationen: |
BASF SE, Ludwigshafen
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