| 17.02.2022, 12:55 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Kistler Gruppe konnte das vergangene Jahr trotz andauernder Pandemie sowie teilweise großen Verzögerungen in den globalen Lieferketten mit einem leichten Wachstum abschließen. Wie das Unternehmen weiter mitteilt, stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 411 Millionen Schweizer Franken. Maßgeblichen Anteil am Geschäftserfolg hatten demzufolge die Maßnahmen zur strategischen Neuausrichtung, die 2020 eingeleitet wurden und sich 2021 fortsetzten. Die positive Entwicklung gibt Anlass zum Optimismus für das laufende Jahr. Der Auftragseingang im Januar übertreffe deutlich die Erwartungen und sei mit Abstand der höchste in der Unternehmensgeschichte. Für 2022 sei zudem ein umfangreicher Personalaufbau geplant. „Das vergangene Jahr hat die Wirksamkeit unserer neuen Strukturen in einer schwierigen globalen Lage mit anhaltender Pandemie, Zuliefererkrisen und steigenden Rohstoffpreisen auf die Probe gestellt. Das Jahresendergebnis und die bereits eingegangenen Aufträge belegen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, fasst Rolf Sonderegger, CEO der Kistler Gruppe, zusammen. Dem weltweiten Mangel an Elektronikkomponenten, insbesondere Halbleitern, sei das Unternehmen mit geschickter Bevorratung begegnet, sodass Lieferversprechen eingehalten werden konnten. Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr ist Kistler optimistisch, die Entwicklung von 2021 fortzusetzen und bald an das Vorkrisenniveau von vor zwei Jahren anzuknüpfen. Der bisherige positive Auftragseingang rücke das angestrebte Umsatzvolumen von 450 Millionen Schweizer Franken in greifbare Nähe. Fest geplant für 2022 sei bereits ein Personalaufbau von 150 Stellen mit dem Ziel, bis Ende des Jahres einen Mitarbeiterstand von rund 2.100 zu erreichen. Die neuen Positionen sollen vorwiegend in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion und Logistik sowie den internationalen Vertriebs- und Service-Teams geschaffen werden. Investition in Innovation Kistler habe das vergangene Jahr genutzt, um seine Kräfte zu bündeln und seine Zielmärkte zu konsolidieren. Insbesondere in die Wachstumsbereiche Digitalisierung in der Automobilindustrie und industrielle Automatisierung fließen Investitionen. Mit einem Anteil am Gesamtumsatz von acht Prozent sei dies das höchste Entwicklungsbudget in der Firmengeschichte. Über die Kistler Gruppe Kistler versteht sich als Weltmarktführer für dynamische Messtechnik zur Erfassung von Druck, Kraft, Drehmoment und Beschleunigung. Rund 2.000 Mitarbeitende an über 60 Standorten weltweit widmen sich der Entwicklung neuer Lösungen und bieten anwendungsspezifische Services vor Ort. Die im Jahr 1959 gegründete Kistler Gruppe erzielte 2021 einen Umsatz von CHF 411 Millionen. Weitere Informationen: www.kistler.com |
Kistler Instrumente AG, Winterthur, Schweiz
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