| 11.04.2024, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die MKV GmbH Kunststoffgranulate aus Beselich-Obertiefenbach hat sich im Rahmen eines ZIM-Projekts mit dem Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart zusammengeschlossen. Im Rahmen dieser Kooperation steigt die MKV damit in die Materialforschung ein. Konkret geht es um das Upcycling von flammgeschütztem ABS und PC/ABS aus postindustriellen Abfällen mit dem Ziel der Wiedererlangung einer UL94-V0-Klassifizierung. Im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungs-Projekts werden Aufbereitungsversuche von ABS und PC/ABS mit und ohne vorherigen Flammschutz durchgeführt. Dabei soll die Kompatibilität verschiedener Flammschutzmittel untersucht werden, um einen industriellen Aufbereitungsprozess dafür zu erarbeiten. ABS und PC/ABS mit Flammschutz zählen in den Bereichen Elektrik und Elektronik, Haushaltsgeräte oder Automobil zu den wichtigsten Vertretern. Allerdings werden diese Kunststoffe aufgrund hoher Anforderungen und Herstellerbedenken bisher nicht für eine gleichwertige Anwendung nach einem mechanischen Recycling betrachtet. Das soll das Projekt ändern. Perspektivisch wird ein Technologietransfer der Ergebnisse auf Post-Consumer-Abfälle ins Auge gefasst. Das beschriebene ZIM-Projekt gilt als ein Beispiel dafür, wie Forschung und Industrie gemeinsam an nachhaltigen Lösungen arbeiten können. Die Projektlaufzeit ist von Mai 2024 bis Mai 2026. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Interessenten am Projekt finden die MKV auch auf der Kuteno 2024. Kuteno 2024, 14.-16. Mai 2024, Rheda-Wiedenbrück, Halle 2a, Stand A12 Weitere Informationen: mkv-kunststoff.com, www.ikt.uni-stuttgart.de |
MKV GmbH Kunststoffgranulate, Beselich-Obertiefenbach
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