| 17.06.2025, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der mexikanische Petrochemiekonzern Alpek stellt die Produktion in seinem PET-Werk am Standort Fayetteville im US-Bundesstaat North Carolina ein. Darüber informierte der Konzern Ende Mai in einer Pressemitteilung. Demnach soll das von der Konzerntochter Alpek Polyester USA betriebene Werk zum 31. Juli dieses Jahres stillgelegt werden. Der Standort verfügt über Kapazitäten für die Produktion von 170.000 Tonnen PET und 35.000 Tonnen rPET-Flakes im Jahr und beschäftigt etwa 180 Mitarbeiter. Alpek hatte das Werk 2001 vom Branchenkonzern DuPont übernommen. Laut Pressemitteilung erfolgt die Werksschließung im Rahmen der langfristigen Strategie von Alpek zur Optimierung der globalen Präsenz und zur Reduzierung der Produktionskosten. Der Konzern will sich dabei auf die Entwicklung von wettbewerbsfähigen und erweiterbaren Standorten konzentrieren. Durch die Schließung des Standorts Fayetteville rechnet Alpek mit jährlichen Einsparungen in Höhe von etwa 20 Mio. USD. Alpek hat ihren Hauptsitz in San Pedro Garza García bei Monterrey und verfügt über mehr als 30 Produktionsstandorte in Mexiko, den USA, Kanada, Brasilien, Argentinien, Chile, Großbritannien, Saudi-Arabien und Oman mit insgesamt rund 5.000 Beschäftigten. Der Konzern gehört zu den weltweit größten Herstellern von PTA, PET und Polyesterfasern und produziert darüber hinaus auch Polypropylen (PP) und Polystyrol (EPS) sowie Grundstoffe und Spezialitäten. Für das Geschäftsjahr 2024 berichtet die börsennotierte Alpek ein bereinigtes EBITDA von 11,728 Mrd. MXN (536 Mio. Euro) und einen Nettoverlust von 212 Mio. MXN (10 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 137,409 Mrd. MXN (6,283 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.alpek.com |
Alpek, San Pedro Garza García, Mexiko
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