| 01.10.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA, www.ara.a) hält ihre Tarife für das Jahr 2010 auf dem bisherigen Niveau stabil. Obwohl der Einbruch auf den Altstoffmärkten weiterhin spürbar sei, mache sich eine gewisse Stabilisierung bemerkbar. Die dadurch verbesserte Ertragssituation für die gesammelten Altstoffe sowie das weiterhin konsequent geführte Sparprogramm der ARA – auf Jahresbasis werden intern und extern rund 8 Mio. € eingespart – ermöglichen, die Lizenztarife für die Entpflichtung von Verpackungsabfällen in beinahe sämtlichen Tarifgruppen unverändert zu belassen. Werner Knausz, Vorstand der ARA, dazu: „Es gehört zu unseren Unternehmensgrundsätzen, nachhaltig möglichst niedrige Lizenztarife sicherzustellen. Die Wirtschaftskrise hat uns diese Aufgabe nicht leicht gemacht. Bekanntlich sind die Altstoffpreise im vierten Quartal 2008 massiv gesunken. Es freut mich daher, dass es uns trotz dieser schwierigen Rahmenbedingungen gelungen ist, die seit Mitte 2009 geltenden Tarife auch für 2010 beibehalten zu können.“ Sammelmoral trotz Wirtschaftskrise ungebrochen Selbst im Krisenjahr 2009 halten die Österreicherinnen und Österreicher die getrennte Sammlung von Verpackungen auf hohem Niveau. So wurden im Haushaltsbereich von Januar bis Juni 2009 insgesamt rd. 66.500 Tonnen an Leichtverpackungen (v.a. aus Kunststoff) gesammelt. Das entspricht einem Plus von 1,9 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bei der Metallverpackungssammlung verzeichnete die ARA mit rd. 15.900 Tonnen bzw. -0,5 % annähernd eine Fortführung der Topergebnisse aus dem Vorjahr. Lediglich im Papierbereich zeigte die Wirtschaftskrise Auswirkungen auf die Sammelmengen. Mit rd. 288.800 Tonnen getrennt gesammelten Altpapiers in der Haushaltssammlung (Papierverpackungen und Drucksorten) war ein merkbarer Rückgang um -5% gegenüber dem 1. Halbjahr 2008 festzustellen. Dazu ARA Vorstand Dr. Christoph Scharff: „Die Sammelbereitschaft der Konsumentinnen und Konsumenten ist ungebrochen und lässt sich bis dato auch von der Wirtschaftskrise nicht beeindrucken. Denn der Rückgang der Sammelmenge im Papierbereich liegt nach unseren Analysen woanders, nämlich weniger in einem verringerten Gesamtaufkommen an Papierverpackungen als bei den Drucksorten. Hier sind die Auswirkungen des Konjunkturrückgangs spürbar.“ Dateianhang zur Meldung: |
Altstoff Recycling Austria AG, Wien, Österreich
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