29.10.2004 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Internationales Fachpublikum Die Fachbesucher ihrerseits, die aus mehr als 100 Ländern zur K nach Düsseldorf gekommen waren, waren begeistert von der Fülle technologischer Neuentwicklungen, die ihnen die Rohstofferzeuger, Maschinenbauer und Hersteller von technischen Teilen präsentierten. Rund 230.000 Fachbesucher kamen an den acht Messetagen zur K 2004 nach Düsseldorf. An der Vorveranstaltung im Jahre 2001 hatten 228.000 Besucher und 2.872 Aussteller teilgenommen. Erneut kam jeder zweite Besucher nicht aus Deutschland; insgesamt waren etwa 115.000 Gäste ausländischer Herkunft. Die Fachleute stammten aus mehr als 100 Nationen aller Kontinente - selbst aus Kasachstan, Kirgisien, Nepal, Polynesien, Puerto Rico, Samoa und Zimbabwe kamen sie an den Rhein. Dabei wurde klar, dass in der Gruppe der internationalen Fachleute eine deutliche Verschiebung zu Gunsten der Besucher aus Übersee stattgefunden hat. Stammten zur K 2001 noch 64 Prozent aller ausländischen Gäste aus Europa, waren es in diesem Jahr 59 Prozent. Der Anteil der Experten aus Übersee stieg somit auf 41 Prozent aller internationalen Gäste. Gegenüber der K 2001 hat sich dabei der Anteil aus Asien spürbar vergrößert - etwa 23.000 Fachleute kamen vom asiatischen Kontinent an den Rhein, vor drei Jahren waren es gut 18.000 gewesen. Mit rund 7.300 Gästen aus Indien stellte der Subkontinent erneut den größten Anteil unter den asiatischen Besuchern. Erheblich angestiegen ist auch die Zahl der Fachbesucher aus dem Iran, etwa 2.500 Geschäftsleute besuchten in diesem Jahr die Kunststoffmesse. Vor drei Jahren waren es etwa 1.400 gewesen. Im Vergleich zur K 2001 kamen auch mehr Besucher aus Taiwan, der Volksrepublik China, Thailand und Pakistan. Stabil geblieben ist Zahl der Gäste aus Süd- und Mittelamerika sowie aus den USA und Kanada. Etwa 8.500 Fachleute kamen aus Lateinamerika, vor allem aus Brasilien und Mexiko. Aus Nordamerika wurden rund 6.900 Besucher registriert. Bei den Gästen aus den europäischen Nachbarländern dominierten mit etwa 10.000 Besuchern die Niederlande, gefolgt von Belgien, Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz. Deutlich zugenommen hat das Interesse aus Mittel- und Osteuropa, etwa 7.300 Besucher vor allem aus Polen, Tschechien, Ungarn und Russland nutzen das vielfältige Informationsangebot der K 2004 und platzierten auch konkrete Aufträge. An erster Stelle des Angebotsinteresses stand bei nahezu zwei Dritteln aller befragten Besucher der Maschinen- und Anlagenbau. 41 Prozent gaben an, vorrangig an Roh- und Hilfsstoffen interessiert zu sein, für 31 Prozent waren Halbzeuge und technische Teile aus Kunststoff und Gummi der Hauptgrund ihres Kommens. Die professionelle Herkunft der Fachbesucher ist für 70 Prozent die Industrie. 57 Prozent aller Besucher gehören dem Top- und Mittelmanagement an. Auf großes Interesse bei den Fachleuten aus aller Welt stieß auch die Sonderschau der K 2004, "Plastics - First Choice for Winners". Auf mehr als 500 Quadratmetern wurden in Halle 6 Beispiele für den Einsatz von Kunststoff und Kautschuk in Sport und Freizeit gezeigt - die Bandbreite reichte vom Segelboot bis zum Rennwagen, vom Trainingsbecken für Wasserspringer bis zum Golfball, vom Skischuh bis zum Sportstadion. Ein spannendes Unterhaltungs- und Informationsprogramm mit vielen prominenten Gästen, darunter zahlreiche Medaillengewinner der Olympischen Spiele und der Paralympics, rundete die Sonderpräsentation ab. Sie wurde organisiert unter Federführung der deutschen Kunststoffindustrie und getragen von PlasticsEurope und der Messe Düsseldorf. |
Messe Düsseldorf GmbH, Düsseldorf
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