| 22.07.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Eine neue Möglichkeit in einem Zyklus zwei unterschiedliche Teile zu spritzen und innerhalb des Werkzeugs mit einander zu verbinden, sollen zwei zum Etagenwerkzeug "geschulterte" Indexplatten-Werkzeuge eröffnen. Die Montage der beiden Kunststoffteile geschieht in einem mittig angeordneten Montageblock. Dank dieser Anordnung können gleichzeitig die Spritzlinge in beiden Etagen gespritzt und die fertigen Teile in der freien Station montiert und entnommen werden. Zusätzlich können Einlegeteile zugeführt werden. Zur exakten Positionierung der Indexplatten und für Reinraumanwendungen kommen für die Drehbewegung servomotorische Antriebe zum Einsatz. In der ersten Etage (feste Seite der Werkzeugaufspannplatte) wird ein 2-Komponenten-Teil gespritzt. Den Transport der Vorspritzlinge übernimmt eine 120 Grad drehende Indexplatte. Sie wird während der Öffnungsbewegung des Werkzeugs ohne Zeitverlust in Drehposition gebracht. Die Vorspritzlinge werden in der Indexplatte gehalten und in die nächste Station eingelegt und mit der zweiten Komponente umspritzt. Die dritte Station, die als Entnahmestation dient, befindet sich außerhalb des Werkzeugs auf der Bediengegenseite der Spritzgießmaschine. In der zweiten Etage (bewegliche Seite der Werkzeugaufspannplatte) wird ein Einkomponententeil gespritzt. Dem Transport des Teils dient ebenfalls eine Indexplatte, die sich in diesem Fall um 180 Grad dreht. Die zweite Station dient hier als Übergabestation an den Montageblock. Die Montage der beiden Teile geschieht während des Spritzprozesses außerhalb des Werkzeugs und somit ohne Zykluszeitverlust. Die Entnahme der montierten Teile ist wahlweise über ein im Montageblock integriertes Auswerfersystem oder ein Handlinggerät möglich. Diese Lösung bietet laut Anbieter eine Reihe von Vorteilen gegenüber anderen Werkzeugtechnologien. Weitere Informationen: www.zahoransky-group.com |
Zahoransky Formenbau GmbH, Freiburg
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