| 22.03.2013, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Doppelcupholder und das austauschbare Ascher-/ Ablagefach im 1er-BMW, gefertigt vom Dillenburger Kunststoffspezialisten Weber. Gegenwärtig ist Weber gleich mit mehreren Komponenten in verschiedenen Fahrzeugklassen, wie dem 1er- und 3er-BMW sowie im 5er-, 6er-, 7er- und X1er-BMW, vertreten. Funktion und Haptik stehen im Vordergrund Mit der Kombination aus Doppel-Cupholder und Ascher beziehungsweise Ablagefach im neuen 1er-BMW wurde ein kundenorientiertes Multifunktionskonzept umgesetzt. Das Konzept, einsetzbar in drei Varianten und für sechs 1er-Derivate, biete Komfort und individuelle Nutzungsmöglichkeiten. Für Weber bestand die Aufgabe darin, ein Konzept mit voller Bauraumnutzung zu realisieren. Gleichzeitig sollte auf das selbsttätige Öffnen des Ascher-/ Ablagefachdeckels (Kinematik) verzichtet werden. Weber spritzt den Getränkehalter mit Ascher-/ Ablagefachgehäuse kostengünstig in einem Stück, elegant als 2-Komponenten-Teil in nur einer Drehteller-Spritzgießform. Die Stabilität erbringt der Hart-Kunststoff des Gehäuses. Innerhalb des Cupholders werden die Getränkebehälter durch eine gummiartige Weichkomponente fixiert. Die Spritzgießform wurde im eigenen Geschäftsbereich wezi-mould Formentechnik konstruiert, CAE-simuliert und hergestellt. Die Herausforderung war es, die Oberflächen ohne Lackieren mit einem „Low-Gloss-Effekt“ auszustatten. Weber musste Kunststoffe finden, die sich abzeichnungsfrei spritzgießen ließen. Zudem sollte der Glanzgrad der Weich- und Hartkomponenten ähnlich abzustimmen sein. Die geforderten Oberflächeneigenschaften wurden durch den Einsatz eines neuen TPU-Kunststoffes verwirklicht: kaum sichtbare Übergänge der Hart- und Weichkomponente sowie hervorragende Abriebfestigkeit und matte Oberflächen. Der Herstellprozess wurde dabei detailgenau auf Form- und Kunststoff-Materialien abgestimmt. Leistungsvielfalt im neuen 3er-BMW ![]() Systemkomponenten von Weber Kunststofftechnik im aktuellen 3er-BMW: Doppelcupholder mit Ablageschale, Ascher-/ Ablage-System sowie die Blende der Schaltung. Die Anforderung an spezifisch matte Oberflächen wurde auch hier umgesetzt. Für den Aschertopf wird statt eines üblichen Duroplastmaterials, mit zwangsläufiger Hochglanzoberfläche, ein glutfester Thermoplast-Kunststoff verwendet. Damit kann Weber einerseits die gewünschte matte Oberfläche realisieren, andererseits kann das Bauteil preiswerter hergestellt und geliefert werden. Eine innovative Lösung bietet ebenso die Blende der Gangschaltung. Die Aufgabe bestand darin, unterschiedliche Toleranzen zwischen Karosserie-Unterbau und Mittelkonsole auszugleichen, ohne optische Kompromisse einzugehen. Die Experten für Kunststofflösungen entwickelten ein Konzept, das die Blende „schwimmend“ in der Mittelkonsole befestigt. Weitere Informationen: www.weber-dillenburg.de, www.bmw.de |
Weber GmbH & Co. KG - Kunststofftechnik - Formenbau, Dillenburg
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