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15.10.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Wacker Chemie: Neue, hochtransparente Flüssigsilicone für optische Elemente

Wacker Chemie stellt auf der K 2013 den hoch­transparenten Siliconkautschuk „Lumisil“ LR 7600 vor. Das Produkt wurde speziell für die Herstellung optischer Linsen, Kopplungs- oder Lichtleitelemente entwickelt - (Bild: Wacker Chemie).
Wacker Chemie stellt auf der K 2013 den hoch­transparenten Siliconkautschuk „Lumisil“ LR 7600 vor. Das Produkt wurde speziell für die Herstellung optischer Linsen, Kopplungs- oder Lichtleitelemente entwickelt - (Bild: Wacker Chemie).
Der Münchner Chemiekonzern Wacker präsentiert auf der K 2013 seine neue Produktreihe „Lumisil“ LR 7600. Sie umfasst Flüssigsiliconkautschuke, die zu hochtransparenten Elastomeren vulkanisieren. Die Vulkanisate sind glasklar und verkraften laut Anbieter hohe Hitzebelastungen. Damit sei die Produktreihe zur Herstellung von Linsen und anderen optischen Elementen in der Lichttechnik prädestiniert. Die Siliconprodukte lassen sich demzufolge im Spritzguss kostengünstig in Großserien verarbeiten.

Dank eines besonderen Formulierungskonzepts lassen die Vulkanisate der Flüssigsiliconkautschuke „Lumisil“ LR 7600 den weiteren Angaben zufolge sichtbares Licht nahezu ungehindert hindurchtreten. Sie zeichnen sich demzufolge durch eine außerordentlich hohe Transparenz aus. Zugleich sollen sie länger andauernden Temperaturbelastungen bis 200 Grad Celsius standhalten. Im Gegensatz zu hochtransparenten Thermoplasten wie Polycarbonat und Polymethylmethacrylat neige „Lumisil“ LR 7600 nicht zum Vergilben. Der ausgehärtete Kautschuk bleibe farblos – auch bei Hitze und unter langanhaltendem Einfluss von künstlichem oder natürlichem Licht einschließlich ultravioletter Strahlung. Die Elastomere seien alterungs- und witterungsbeständig, wirken demnach elektrisch isolierend, seien wasserabweisend und kälteflexibel.

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Dieses Eigenschaftsprofil erfülle alle Materialanforderungen, die bei der Herstellung optischer Elemente eine zentrale Rolle spielen. Linsenkörper aus „Lumisil“ LR 7600 könnten demnach beispielsweise das Licht der Lampe lenken und formen. In Verbindung mit Leuchtdioden seien auch völlig neue Designs oder Gehäusebauformen denkbar. Das Produkt ermögliche außerdem die Entwicklung energie- und kosteneffizienter Lösungen, beispielsweise im Bereich der Allgemeinbeleuchtung oder auch in Autoscheinwerfern.

Wegen ihrer exzellenten Hitzebeständigkeit könnten optische Bauteile aus „Lumisil“ LR 7600 mit Xenon-Lampen und Hochleistungs-Leuchtdioden kombiniert werden. Solche Lampen werden zunehmend in den Frontscheinwerfern von Fahrzeugen eingesetzt und werden im Dauerbetrieb sehr heiß. In adaptiven Fahrlichtsystemen könnten optische Elemente aus „Lumisil“ LR 7600 dazu beitragen, dass die Fahrbahn in jeder Verkehrssituation optimal ausgeleuchtet werde.

Die Produktreihe „Lumisil“ LR 7600 umfasst vier Typen. Sie erreichen Härten zwischen 50 und 80 Shore A. „Lumisil“ LR 7600 könne problemlos im Spritzgussverfahren verarbeitet werden. Auf diese Weise sei es möglich, auch Formteile mit feingliedrigen Strukturen kostengünstig in Großserien herzustellen.

Weitere Informationen: www.wacker.com

K 2013, 16.-23.10.2013, Düsseldorf, Halle 6, Stand A10

Wacker Chemie AG, München

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