| 21.11.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Ein Hörgerätehersteller nutzt den Desktop Computertomographen Exact S zur Analyse von Einzelkomponenten, Baugruppen und komplett montierten Produkten. Mit dem zerstörungsfreien Blick ins Innere der Hörgeräte sei die Qualitätssicherung nun schneller, genauer und zuverlässiger.Die fortschreitende Miniaturisierung betrifft alle Komponenten der Hörgeräte, wie Mikrofon, Verstärker, Lautsprecher sowie die Kunststoffgehäuse, die im Spritzgießverfahren hergestellt werden. Die industrielle Computertomographie bietet die Möglichkeit, diese kleinen und komplexen Bauteile ganzheitlich in ihren inneren und äußeren Strukturen zu analysieren und auf mögliche Defekte zu überprüfen. Eingesetzt wird der Computertomograph für verschiedene Aufgaben, beispielsweise in der Qualitätsprüfung der laufenden Produktion, zur Unterstützung bei Neuanläufen der Fertigungsanlagen, bei der Entwicklung neuer Hörgeräte oder einzelner Komponenten sowie für die Verbesserung der Qualität beim Spritzgießen der Kunststoffkomponenten. Die Analyse komplett montierter Hörgeräte und kleiner Baugruppen wird meist hinsichtlich korrekter Montage und möglicher Verformungen beim Zusammenbau durchgeführt. Bei den Einzelkomponenten sind kleinste Strukturen mit komplexen Features zu messen. Die Toleranzen sind gering, so dass hohe Genauigkeit gefordert ist. Die Entscheidung für den Desktop Computertomographen Exact S von Wenzel Volumetrik fiel nach Herstellerangaben in einem Auswahlverfahren des Kunden. Das Messgerät arbeitet mit einer geschlossenen und wartungsfreien 130 kV-Mikrofokus Röntgenröhre mit 2 Megapixel Auflösung. Die präzise, granitbasierte Mechanik des Computertomographen wird in der Koordinatenmesstechnik seit Jahrzehnten eingesetzt. Mit dem Computertomographen seien Messauflösungen kleiner 5 µm möglich. Die Software Quartis ermöglicht die dimensionelle Auswertung der Daten. Die Funktionalitäten umfassen auch die Messungen innerer Strukturen, welche sich mit taktilen oder optischen Messmethoden nicht realisieren lassen. Es können zudem automatisierte Messabläufe für das Scannen mehrerer Bauteile in einem Arbeitsgang erstellt werden. Der Anwender führt z.B. Soll-Ist-Vergleiche gegen CAD-Daten kleiner Kunststoffkomponenten durch. Es wird eine Auswertung generiert, auf der alle Fehlstellen auf einen Blick erkennbar sind. Das Modul Analysis verarbeitet umfangreiche und komplexe Oberflächendaten. Ein Bespiel ist die dreidimensionale Lunkeranalyse, welche über die Größe, Verteilung und Lage der Lunker im Bauteil Aufschluss gibt. Exportmöglichkeiten der Daten gewährleisten die direkte Datenübertragung an die externe Statistiksoftware. Weitere Informationen: www.wenzel-group.com EuroMold 2014, 25.-28.11.2014, Frankfurt am Main, Halle 8.0, Stand J11 |
Wenzel Group GmbH & Co. KG, Wiesthal
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