| 25.11.2015, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das spanische Öl- und Chemieunternehmen Compañía Española de Petróleos (CEPSA) verkauft seine PET-Produktion an den thailändischen Kunststoffkonzern Indorama Ventures (IVL). In einer Pressemitteilung informiert CEPSA über eine entsprechende Vereinbarung mit Indorama, ohne auf Einzelheiten einzugehen. Die geplante Transaktion bedarf der Aussendung zufolge noch der Genehmigung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Indorama übernimmt nach eigenen Angaben den CEPSA-Standort Guadarranque – San Roque bei Cádiz, der über Kapazitäten zur Produktion von 175.000 Jahrestonnen Polyethylenterephthalat (PET) sowie von 325.000 bzw. 220.000 Jahrestonnen der Ausgangsstoffe Terephthalsäure (PTA) und Isophtalsäure (PIA) verfügt. Indorama-CEO Aloke Lohia erklärte: "Der integrierte PIA/PTA/PET-Standort in Spanien ist eine attraktive Ergänzung zu unseren bestehenden Anlagen im Großraum Europa. Der europäische Markt ist derzeit in einer herausfordernden Situation mit fragmentierten Kapazitäten und massiven Importen aus Asien und den USA. Mit den spanischen Anlagen komplettieren wir unsere Präsenz in Europa durch den Ausbau der PTA- und PET-Produktion sowie durch die Integration von PIA-Kapazitäten." Indorama hatte in diesem Frühjahr bereits den kanadischen PTA-Hersteller CEPSA Chimie Montréal übernommen, der von CEPSA gemeinsam mit der zur kanadischen Investissement Québec gehörenden IQ Chimie kontrolliert wurde. Indorama Ventures gehört zu den weltweit führenden Produzenten von Polyester, PET und PTA und erreicht mit rund 14.000 Mitarbeitern an 46 Standorten einen Jahresumsatz von etwa 7,5 Mrd. USD. Weitere Informationen: |
Indorama Ventures Public Company Limited, Bangkok, Thailand
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