| 28.11.2016, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die kanadische Inter Pipeline entscheidet bis Mitte kommenden Jahrs über den Bau eines neuen Produktionskomplexes für Propylen und Polypropylen (PP). Darüber informiert das Unternehmen in seinem aktuellen Quartalsbericht. Geprüft wird demnach die Errichtung einer Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) zur Produktion von Propylen für 1,85 Mrd. CAD (1,3 Mrd. Euro) und eines PP-Werks für weitere 1,3 Mrd. CAD (910 Mio. Euro). Vorgesehen ist dafür ein Standort in der Nähe bestehender Gasaufbereitungsanlagen bei Redwater in der Provinz Alberta. Die Planungen zur Errichtung des neuen Propylen-Komplexes gehen auf das US-amerikanische Unternehmen Williams Cos. zurück, dessen Aktiva in Kanada im August dieses Jahres von Inter Pipeline für 1,35 Mrd. CAD (950 Mio. Euro) übernommen wurden. Der aktuellen Aussendung zufolge wird derzeit die Wirtschaftlichkeit des Projekts geprüft. Inter Pipeline führt dabei u.a. auch Verhandlungen mit mehreren internationalen Kunststoffproduzenten über langfristige Abnahmevereinbarungen. Sollte sich das Unternehmen für das Projekt entscheiden, ist die Fertigstellung der Propylen- und PP-Anlagen bis Mitte 2021 vorgesehen. Die in Calgary ansässige Inter Pipeline betreibt in Kanada Ölpipelines und ist darüber hinaus in den Bereichen Erdgasverarbeitung, Ölsandtransport und Lagerung aktiv. Das Unternehmen ist an der Börse Toronto notiert und berichtet für die ersten neun Monate 2016 einen Nettogewinn von 349 Mio. CAD (245 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 1,264 Mrd. CAD (887 Mio. Euro). Weitere Informationen: interpipeline.com, www.williams.com |
Inter Pipeline, Calgary, Kanada
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