| 12.01.2017, 05:58 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() LFT-Pultrusionsanlagen von ProTec eignen sich zur Herstellung hochwertiger langfaserverstärkter Granulate mit vielfältiger Polymermatrix und unterschiedlicher Faserverstärkung - (Bild: ProTec Polymer Processing). Vielseitige Anlagentechnik für hochwertige LFT-Compounds Die LFT-Anlagentechnik von ProTec eignet sich demnach zur Herstellung einer breiten Werkstoffpalette mit unterschiedlicher Faserverstärkung in definierter Granulatlänge und unterschiedlichen Polymeren als Matrix. Die Anlagen können LFT-Granulate mit Fasergehalten bis zu 65 Gew.-Prozent und Durchsätzen bis zu 1.000 kg/h herstellen. Alle gängigen Thermoplaste bis hin zu Biokunststoffen wie PLA (Polymilchsäure) können als Matrix dienen. Die Verstärkungsfasern sind Glas-, Stahl-, Carbon- oder Aramidfasern. In der Praxis sind LFT-Werkstoffe mit Faserlängen von 7 mm bis 25 mm üblich. LFT mit Faserlängen in Granulatlänge ergeben im Spritzgießverfahren hoch belastbare Leichtbauteile mit zugleich sehr guter Oberflächenqualität, wie sie vor allem in der Automobil-Industrie gefordert wird. Für diese Anforderung lassen sich LFT-Pellets mit ca. 12 mm Faserlänge verarbeiten. Ein zentraler Anlagen-Baustein ist ein leistungsfähiger Doppelschnecken-Compoundierextruder. Individuelle Formulierungen der Polymermatrix sind flexibel direkt im Prozess und in einer großen Bandbreite herstellbar. Recyclingmaterial und zusätzliche Füllstoffe lassen sich dabei ebenfalls in die Materialrezeptur einbinden. Das Imprägnierwerkzeug der LFT-Anlage, in dem die Faserstränge aufgespreizt und mit Polymerschmelze ummantelt werden, ist so ausgelegt, dass selbst bei Rezyklatanteilen von bis zu zehn Prozent in der Schmelze eine hohe Imprägnierqualität der Faserfilamente prozessstabil erzielt wird. Die für die Abwicklung von Glas- und Kohlefasern benötigten unterschiedlichen Spulengatter stehen in der Pultrusionsanlage ebenfalls zur Verfügung. Die Faserspulen sitzen auf Drehtellern, die sich entsprechend dem Spulendurchmesser automatisch mitdrehen und so das Verdrillen der Fasern beim Abspulen verhindern. Die Anlagensteuerung bedient zentral die LFT-Anlage von ProTec mit allen Baugruppen. Liniengeschwindigkeit, der Durchsatz des Extruders und die Schnittlänge des Granulats sind variabel regelbar. Auch weitere, je nach Anwendung vor- und nachgeschaltete Zusatzfunktionen der Gesamtanlage lassen sich in die Steuerung integrieren, wie Systeme zum Trocknen, Fördern, Dosieren und Mischen der eingesetzten Materialkomponenten. Über ProTec Polymer Processing Das Leistungsportfolio der ProTec Polymer Processing GmbH mit Sitz in Bensheim umfasst Anlagen für effizientes Materialhandling von Kunststoffen, schlüsselfertige Anlagen für die Festphasen-Nachkondensation von Kunststoffen, Recyclinganlagen sowie Komplettanlagen für die Produktion von Langfaserthermoplasten (LFT-Pultrusionsanlagen). Als Unternehmen der Schoeller-Gruppe verfügt das Unternehmen über ein weltweites Vertriebs- und Servicenetz. Weitere Informationen: www.sp-protec.com |
ProTec Polymer Processing GmbH, Bensheim
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