06.10.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Zur Herstellung der Gebamic-Typen mit den genannten neuen Eigenschaften hat geba den Angaben zufolge in jüngerer Zeit umfangreich in die dazu benötigten Technologien investiert. So habe man weitere Anlagen zur Unterwassergranulierung inklusive der kompletten Peripherie installiert, um Mikrogranulate mit sehr geringer Partikelgröße von nur 400 µm und weniger herstellen zu können. Generelle Eigenschaften und Stärken von Gebamic Allen Gebamic Mikrogranulaten ist dabei gemeinsam, dass sie für bestimmte Einsatzzwecke technische und/oder finanzielle Vorteile bieten sollen, insbesondere beim Rotationsformen als Substitut von Pulvern oder beim Mikrospritzguss als Alternative zu konventionellen Granulaten. Effizienter Prozess und staubarme Produktion beim Rotationssintern Die Mikrogranulate punkten laut Hersteller gegenüber vergleichbaren Kaltmahlpulvern vor allem dadurch, dass hier sowohl die Compoundierung mit Additiven und Pigmenten als auch die Mikrogranulierung in einem einzigen Prozessschritt erfolgen. Bei kaltvermahlenen Pulvern hingegen sei die Compoundierung ein vorgeschalteter, separater Arbeitsschritt, was die Gefahr von Verunreinigungen erhöhe und einen größeren Zeitaufwand bedeutet. Das eigentliche Kaltvermahlen sei zudem ein komplexer Prozess, weshalb es häufig von Dritten übernommen werde. Zusatzkosten u.a. für Know-how, Verpackung und Transport seien die Folge und könnten dabei schnell eine Größenordnung von zehn Prozent und mehr erreichen. Als weiterer Vorteil der Gebamic-Mikrogranulaten wird genannt, dass sie bei der Verarbeitung im Gegensatz zu Kaltmahlpulvern staubfrei seien. Teure Arbeitsschutzmaßnahmen seien daher nicht notwendig. Anwendungsbereiche sind laut Geba rotationsgesinterte Slush-Häute oder die Beschichtung von Transportbändern, Geweben, Textilien und Böden. Einfaches Handling und bessere Verteilung im Rohpolymer beim Einsatz als Masterbatch Gebamic eigne sich ebenfalls sehr gut zur Herstellung von Farb- und Additiv-Masterbatchen in Mikrogranulatform. Diese verteilten sich bei der Compoundierung durch ihre geringe Partikelgröße viel feiner und gleichmäßiger im Rohpolymer. Dagegen müssten herkömmliche Masterbatche mit „normaler“ Granulatgröße höher dosiert werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Insgesamt würden somit weniger Farbmittel und Additive benötigt. „Dadurch eröffnet sich ein beträchtliches Einsparpotenzial, weil Masterbatche im Vergleich zu Rohpolymeren sehr teuer sind“, sagt Sven Gnegeler, geschäftsführender Gesellschafter der geba. „Zusätzlich ergeben sich gegenüber pulverförmigen Masterbatchen weitere Vorteile, denn die mikrogranulierten Masterbatche sind einfacher zu handhaben, besser zu dosieren und staubfrei." Genaue Dosierbarkeit und schnelles Aufschmelzen beim Mikrospritzguss Gute Einsatzchancen sieht geba für seine neuen TPU-Mikrogranulate auch im Mikrospritzguss. Diese seien zum einen wegen ihrer guten Rieselfähigkeit sehr präzise zu dosieren und zum anderen schmelzen sie dank ihrer geringen, wie einheitlichen Partikelgröße schnell und homogen auf, wodurch die Schmelze thermisch weniger belastet werde. Des weiteren sorgten die hohe Fließfähigkeit der Schmelze und ihr Erstarrungsverhalten dafür, dass auch komplexe Werkzeugkonturen präzise abgebildet werden könnten. Weitere Informationen: www.geba.eu Fakuma 2017, Friedrichshafen, 17.-21. Oktober 2017, Halle B4, Stand 4212 |
geba Kunststoffcompounds GmbH, Ennigerloh
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