| 26.03.2018, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Borealis und United Chemical Company LLP (UCC) haben eine Vereinbarung (Joint Development Agreement, JDA) zur gemeinsamen Entwicklung eines Polyethylenprojekts im Weltmaßstab unterzeichnet, das unter anderem einen Ethancracker umfasst und in der Republik Kasachstan realisiert werden soll. Gleichzeitig wurde zwischen den beiden Unternehmen, Samruk-Kazyna Chief Executive Akhmetzhan Yessimov sowie der Regierung der Republik Kasachstan, die durch Energieminister Kanat Bozumbayev vertreten war, ein Abkommen zur Sicherung der staatlichen Unterstützung für das Projekt unterzeichnet. Darüber hinaus unterzeichneten die Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zur Zusammenarbeit an einem 500 ktpa-Polypropylenprojekt, das vom Samruk-Kazyna Sovereign Wealth Fund implementiert wird und sich derzeit in der Bauphase befindet. Die Vereinbarungen wurden am 24. März 2018 im Rahmen eines Festakts von den Energieministern Kasachstans und der Vereinigten Arabischen Emirate sowie in Anwesenheit des Präsidenten Kasachstans S. E. Nursultan Nazarbayev und des Kronprinzen von Abu Dhabi S. H. Mohammed bin Zayed bin Sultan Al-Nahyan in Abu Dhabi unterzeichnet. Anschließend wurden beide Vereinbarungen, JDA und MoU, auch von den Unternehmen, die durch Borealis‘ Vorstandsvorsitzenden Mark Garrett und UCC Chief Executive Zhenis Osserbay vertreten waren, unterzeichnet. Der Abschluss des JDA fand nach erfolgreicher Fertigstellung einer Machbarkeitsvorstudie statt. Das Projekt tritt nun in die nächste Phase ein, in der eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden soll, die voraussichtlich bis Q1 2019 laufen wird. Nach erfolgreichem Abschluss der Studie und Bestätigung der attraktiven Projektparameter soll vor Ort ein Joint Venture mit UCC aufgesetzt werden*. Das JDA wird den Bau eines Ethancrackers und zweier „Borstar“ PE-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von 1.250 ktpa ermöglichen, wobei eine Vorinvestition in den Cracker getätigt wird, um für künftige Erweiterungen gerüstet zu sein. Die endgültige Investitionsentscheidung im Zusammenhang mit dem Projekt soll im Jahr 2020 fallen, womit eine Inbetriebnahme im Jahr 2025 erfolgen könnte. Durch diese strategische Partnerschaft erkunden Borealis und UCC die bestehenden Möglichkeiten einer gemeinsamen Weiterentwicklung der kasachischen Polyolefinindustrie. „Das Projekt steht im Einklang mit der Strategie des Landes, seine petrochemische Industrie auszubauen, und würde als starke Basis dienen, um Kasachstan im globalen Polyolefinmarkt zu etablieren“, erklärt Samruk-Kazyna Chief Executive Akhmetzhan Yessimov. „Dieses Projekt würde Borealis‘ Position in den GUS-Märkten bedeutend stärken; sie grenzen an unseren Heimatmarkt und weisen höhere Wachstumsraten als die westeuropäischen Märkte auf. Daraus ergibt sich ein großes Potenzial für den Aufbau unseres Geschäfts mit fortschrittlichem PE auf Basis unserer Borstar Technologie“, so Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Mark Garrett. „Eine Polyethylenanlage dieser Größenordnung würde einen bedeutenden Fortschritt darstellen, um mithilfe seiner petrochemischen Industrie einen langfristigen, nachhaltigen Mehrwert für Kasachstan zu generieren“, erklärt Zhenis Osserbay, UCC Chief Executive. „Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit Borealis fortzusetzen, um diese Chance zu nutzen.“ * unterliegt behördlichen Bewilligungsverfahren Weitere Informationen: |
Borealis AG, Wien, Österreich
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