| 27.11.2018, 14:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Neue, hochautomatisierte und modular aufgebaute Kiefel-Vakuumkaschieranlage nach dem TBL Verfahren (Tailored-Blank-Laminating) - (Bilder: Kiefel). Kiefel bietet der Automobilindustrie die neue Tailored-Blank-Laminating (TBL) Technologie zum Vakuumkaschieren an, bei der die Automatisierung per se dabei ist. Auch für bestehende Anlagen hat Kiefel die intelligente Nachrüstung im Angebot. Die TBL-Vakuumkaschieranlage arbeitet laut Anbieter vollautomatisch ohne Bedienpersonal. Das System verwendet demnach sogenannte Tailored Blanks, d.h. Folien-Exaktzuschnitte, für jedes Bauteil. Vorteilhaft dabei sei, dass kaum Verschnitt bei der Kaschierfolie anfalle. Die Exakt-Zuschnitte und Trägerteile kommen von vorgelagerten Prozessen. Ein speziell entwickeltes, dreidimensional im Raum verfahrbares, servomotorisches Greifersystem positioniert die Folie auszugsfrei auf dem Trägerteil. Das Werkzeug schließt, der Vakuumkaschierprozess und der Folienfeinbeschnitt für den nachfolgenden Umbugprozessschritt starten. Roboter, welche Bestandteil der Kaschiermaschine sind, übergeben das Bauteil im Anschluss an die Folgestationen, wie beispielsweise Kantenumbug oder Stanzen. Hierdurch ist die Automatisierung quasi kostenlos mit dabei und die Maschine arbeitet völlig mannlos. Mit der TBL-Technologie gelingt es Kiefel nach eigenen Angaben durch die Verwendung der Tailored Blank-Exaktzuschnitte, den Materialverbrauch und damit die Folienkosten um rund 40 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Vakuumkaschierverfahren zu senken. Gleichzeitig wird demzufolge der Folienauszugsgrad und somit der Narbauszug, das wesentliche Qualitätsmerkmal beim Vakuumkaschieren, deutlich auf nur noch 10 bis 15 Prozent minimiert und die Haptik sei über die komplette Bauteiloberfläche gleichbleibend gut. Somit soll das neue TBL-Vakuumkaschierverfahren im Auszugsgrad sehr nahe an die sehr kostenintensive In-Mold-Graining-Kaschiertechnologie herankommen und soll diese in punkto gleichbleibendem Softtouch sogar übertreffen. Mit dem automatisierten, hochflexiblen und modular aufgebauten Anlagenkonzept steht durch die Integration der Folgeschritte am Ende der Linie ein fertig kaschiertes und umgebugtes Bauteil zur Verfügung. Aufgrund des hohen Automatisierungsgrades seien keine Anlagenbediener erforderlich. Durch diese völlig neu konstruierte Anlagentechnik soll sich die Aufstellfläche zu herkömmlichen Systemen um rund 50 Prozent reduzieren. Nachrüstung möglich Kiefel greift den Ball der zunehmenden Forderung nach Automatisierungslösungen auch für bestehende, konventionelle Vakuumkaschieranlagen – auch für die In-Mold-Granining-LaminatingTechnologie – auf. Die Freilassinger haben ein Konzept für alle Prozessschritte des Vakuumkaschierens entwickelt, bis hin zum Umbugen und Stanzen. Zwei Roboter arbeiten dabei Hand in Hand. Roboter Eins legt die Trägerteile punktgenau in die Vakuumkaschieranlage ein. Nach dem Kaschiervorgang entnimmt der Greifer das kaschierte Bauteil und übergibt es an Roboter Zwei. Dieser übernimmt das Bauteil von der B-Seite und platziert es lagerichtig in der Umbuganlage. Weitere Informationen: www.kiefel.com |
Kiefel GmbH, Freilassing
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