| 18.07.2019, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der britische Spezialchemiekonzern Synthomer bereitet die Übernahme des US-amerikanischen Branchenunternehmens Omnova Solutions vor. In einer Pressemitteilung informierte Synthomer kürzlich über den Abschluss einer Vereinbarung zum Erwerb sämtlicher Anteile an Omnova. Das finanzielle Volumen der geplanten Transaktion wird dabei mit 473 Mio. USD beziffert. Der Deal bedarf allerdings noch der Zustimmung seitens der Aktionäre sowie der behördlichen Genehmigungen, mit dem Closing wird zum Jahreswechsel 2019/2020 gerechnet. Der Aussendung zufolge kann Sythomer mit der Übernahme von Omnova ihre Position als weltweit führender Hersteller von Emulsionspolymeren stärken und dabei insbesondere die Präsenz in Nordamerika sowie auch in Europa und Asien ausbauen. Erwartet werden Synergieeffekte in einem Umfang von bis zu 29,6 Mio. USD im Jahr. Omnova hat ihre Zentrale in Beachwood im US-Bundesstaat Ohio und verfügt insgesamt über 13 Produktionsstandorte in den USA, Portugal, Frankreich, Thailand und Indien mit zusammen rund 1.900 Beschäftigten. Das Geschäftsjahr 2018 schloss das Unternehmen mit einem Umsatz von 769,8 Mio. USD und einem EBITDA in Höhe von 86,3 Mio. USD ab. Synthomer produziert vor allem flüssige Kunststoffe für Dispersionen und Beschichtungen sowie Hochleistungs-Elastomere und Additive, die in verschiedenen Branchen Verwendung finden. Der in Harlow bei London ansässige Konzern verfügt weltweit über mehr als 25 Produktionsstandorte, u.a. im deutschen Marl, mit insgesamt etwa 2.900 Mitarbeitern. Für das Geschäftsjahr 2018 berichtet Synthomer ein EBITDA von 181 Mio. GBP (201 Mio. Euro) aus Umsätzen von 1,518 Mrd. GBP (1,689 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.synthomer.com, www.omnova.com |
Synthomer, Harlow bei London, Großbritannien
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