01.10.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Zusätzlich verdeutlicht Arburg sein Engagement für die Nutzung digitaler Dienste dadurch, indem das Unternehmen das Messe-WLan auf der K 2019 sponsert. Alle Messebesucher kommen so in den Genuss einer kostenfreien WLan-Nutzung auf dem gesamten Messegelände in Düsseldorf (siehe auch plasticker-News vom 11.10.2019). Alle seine Spritzgießexponate bei der K 2019 sind laut Arburg auch schon mit einer sogenannten „Basis Connectivity“ ausgestattet, d.h. sie verfügen über ein IIoT-Gateway (Industrial Internet of Things) und können über Schnittstellen einfach und standardisiert mit den übergeordneten Systemen ARS und dem „arburgXworld“ Kundenportal vernetzt werden. Smart Machine: Ein neuer Füllassistent macht die Spritzgießmaschine "smart“ und mit dem Spritzteil "bekannt" Auf einem elektrischen Allrounder 570 A mit 2.000 kN Schließkraft und Gestica-Steuerung zeigt Arburg eine besonders „smarte“ Anwendung. Dort ist in die Steuerung der neue Füllassistent integriert, der den Angaben zufolge dafür sorgt, dass der Allrounder das Bauteil, welches er produzieren soll – in der Messe-Anwendung eine Uvex-Brille aus PA12 – sozusagen „kennt“. Den Füllassistenten hat Arburg mit dem Aachener Kooperationspartner Simcon entwickelt. Auf den Technologie-Tagen 2019 wurde er erstmals an einem produzierenden Allrounder dargestellt. Die Anwendung für die K 2019 geht noch einen Schritt weiter: Das offline erstellte Simulationsmodell und die Bauteilgeometrie werden direkt in die Steuerung eingelesen. An der Gestica-Steuerung wird dann in Echtzeit der Füllgrad des Bauteils in Relation zur aktuellen Schneckenposition als 3D-Grafik animiert. Zusammen mit Simcon wurde die Funktionalität des Füllassistenten erweitert, um ein größeres Werkzeug- und Materialspektrum abzudecken. Der Maschinenbediener kann interaktiv am Gestica-Bildschirm die Ergebnisse der offline erstellten Simulation mit dem Füllverhalten des jeweils letzten Zyklus vergleichen. Dadurch sollen Vorteile in Sachen Rüstzeit, Sicherheit und Effizienz erzielt werden können. Der elektrische Allrounder 570 A ist in eine Turnkey-Anlage, also eine komplett von Arburg konfigurierte Produktionszelle, integriert. Mit ihm werden die anspruchsvollen Brillen in einer Zykluszeit von rund 45 Sekunden gespritzt. Entnahme und Zuführung zur optischen Prüfung, Lasermarkierung und Verpackung übernimmt ein Sechs-Achs-Roboter. Zudem ist die Fertigungszelle mit dem Scada-System Arburg Turnkey Controle Module (ATCM) ausgestattet, das u.a. eine hundertprozentige Rückverfolgbarkeit der Teile ermöglichen soll. Neue Apps in 18 Sprachen im internationalen Kundenportal “arburgXworld” Bereits seit März 2019 ist das Kundenportal „arburgXworld“ für Kunden in Deutschland verfügbar und die Resonanz sei hervorragend, berichtet das Unternehmen. Neben kostenfreien Funktionen wie den zentralen Apps „Machine Center“, „Service Center“, „Shop“ und „Calendar“ wird es ab der K 2019 weitere, aber kostenpflichtige Angebote geben, die dafür erheblichen Mehrwert bieten sollen. Neu zur Verfügung gestellt werden beispielsweise der „Self Service“, das „Dashboard“ zum Maschinenstatus, der "Steuerungs-Simulator", das "Sammeln von Prozessdaten" und die "Maschinenauslegung". Zudem soll das Kundenportal ab der Messe international in 18 Sprachen verfügbar sein. ![]() arburgXworld und Road to Digitalisation - die Überschriften für den wichtigsten Messe-Schwerpunkt bei der K 2019 - (Alle Bilder: Arburg). K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 13, Stand A13 Weitere Informationen: www.arburg.com, arburgXworld.com |
Arburg GmbH + Co KG, Loßburg
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