| 02.03.2020, 13:39 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der vorläufige Insolvenzverwalter Florian Schiller von der Pluta Rechtsanwalts GmbH („Pluta“) hat den Investorenprozess für die Bock GmbH & Co. KG aus Lauterbach gestartet (siehe auch plasticker-News vom 31.01.2020). Wie Pluta weiter mitteilt, wird der Prozess von einem M&A-Berater koordiniert. Es soll bereits mehrere Anfragen potenzieller Investoren geben. Ebenfalls laufe die Investorenansprache für die Schwestergesellschaft Weisser Werkzeugbau GmbH & Co. KG aus Deißlingen in Baden-Württemberg. In diesem Verfahren ist Pluta-Sanierungsexperte Steffen Beck als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig. Rechtsanwalt Schiller: „Unser Ziel ist es, einen Investor für das Kunststoffunternehmen Bock zu finden.“ Der Geschäftsbetrieb läuft vollumfänglich weiter. Alle wichtigen Kunden bleiben dem Unternehmen treu. Auch die Zusammenarbeit mit den Lieferanten läuft gut. Die Mitarbeiter sind sehr motiviert, das Team bleibt an Bord. Die Auftragslage des Unternehmens sei gut. Bei der Kalkulation der Aufträge soll künftig darauf geachtet werden, dass diese sich auch rechnen. „Jeder Auftrag muss für das Unternehmen profitabel sein. Das war in der Vergangenheit nicht immer der Fall“, erklärt Schiller. Er wird im Sanierungsteam unterstützt von Interimsmanager Helmuth Rauscher von der acta Management GmbH. Schiller: „Wir führen im vorläufigen Verfahren wichtige Sanierungsmaßnahmen durch, damit das Unternehmen dauerhaft profitabel wirtschaften kann. Wir verbessern die Prozesse in der Produktion und in anderen Bereichen des Unternehmens. Insbesondere werden auch Maßnahmen ergriffen, um die Kapazitätsauslastung der Maschinen zu erhöhen.“ Bock ist Spezialist für Kunststofftechnik und beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt und produziert kunststoffgerechte Spritzguss- und Verbundteile und übernimmt das Veredeln (Drucken, Prägen, Schweißen) von Kunststoffteilen sowie die Montage von ganzen Baugruppen. Bock wurde 1946 gegründet, der Ursprung der Gesellschaft geht bis in das Jahr 1866 zurück. Zahlreiche Interessenten für Weisser Werkzeugbau Auch bei Weisser Werkzeugbau läuft der Geschäftsbetrieb. Die zwölf Mitarbeiter seien weiter beschäftigt und würden dem Unternehmen die Treue halten. Sämtliche Aufträge würden abgearbeitet. Pluta-Sanierungsexperte Beck: „Wir haben bereits zahlreiche Interessenten für das Unternehmen. Das ist ein positives Signal. Wir sind daher optimistisch, einen Käufer zu finden.“ Seit der Gründung im Jahr 1981 ist Weisser Werkzeugbau im Formenbau tätig. Das Produktportfolio umfasst das Fertigen von Formen für Teile aus der Automobilindustrie und Sanitärbranche, technische Teile, Mehrkomponentenwerkzeuge sowie sonstige Werkzeuge. Die Unternehmen Bock und Weisser Werkzeugbau sind Schwestergesellschaften, rechtlich jedoch eigenständige Gesellschaften. In vielen Bereichen arbeiten die beiden Unternehmen seit mehreren Jahren eng zusammen. Weitere Informationen: |
Pluta Rechtsanwalts GmbH, Ulm
» insgesamt 11 News über "Bock" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
KraussMaffei Extrusion: Xinting Ren übernimmt Geschäftsführung
SKZ: Neue Leitung für die Forschungsgruppe Bauteileigenschaften
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
„Kollekt“: Forschungsprojekt für recyclingfähige Fahrzeugbeleuchtung gestartet
Meist gelesen, 10 Tage
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
PPWR gilt ab heute: Neues EU-Verpackungsrecht startet
Plastics Europe Deutschland: VerpackDG bringt neue Nachweispflichten für Unternehmen
Lanxess: Preiserhöhung für Adipinsäure
Mürdter: Spritzgießer beendet Insolvenzverfahren
Polymer Service Merseburg: Kapazitätserweiterung für Langzeitprüfungen an Kunststoffen
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Simulationsgestützte Bestimmung und Optimierung der Mischgüte in der Einschneckenextrusion
|