| 08.07.2021, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der US-amerikanische Öl- und Petrochemiekonzern Exxon Mobil verkauft seinen Geschäftsbereich Santoprene an den Chemie- und Kunststoffkonzern Celanese. Laut Angaben beider Konzerne wurde Ende Juni eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Demnach wird sich das finanzielle Volumen des Deals auf etwa 1,15 Mrd. USD belaufen. Mit dem Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen im vierten Quartal dieses Jahres gerechnet. Unter der Markenbezeichnung Santoprene werden thermoplastische Vulkanisate vertrieben. Dabei handelt es sich um vulkanisierte thermoplastische Elastomere (TPE-V) auf der Basis von Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM) und Polypropylen (PP). Celanese übernimmt neben Santoprene auch die TPE-Marken Dytron und Geolast mit den entsprechenden Produktportfolios. Darüber hinaus umfasst der Deal zwei Produktions- und Entwicklungsstandorte in Pensacola im US-Bundesstaat Florida und im britischen Newport mit einer Gesamtkapazität von 190.000 Tonnen im Jahr und insgesamt rund 350 Beschäftigten. Tom Kelly, Chef der Celanese-Sparte Engineered Materials, erklärte in der aktuellen Aussendung: "Diese Transaktion stärkt unser bestehendes Elastomer-Portfolio erheblich und ermöglicht uns, die Palette an funktionalisierten Lösungen in Wachstumsbereichen wie Mobilität der Zukunft, Medizin und Nachhaltigkeit zu erweitern. Die renommierte TPV-Marke Santoprene reiht sich ein in die Flaggschiff-Marken von Engineered Materials, darunter Hostaform für POM und GUR für UHMW-PE." Der börsennotierte Celanese-Konzern hat seine Zentrale im texanischen Dallas und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 mit weltweit etwa 7.700 Mitarbeitern einen Umsatz von 5,655 Mrd. USD. Weitere Informationen: www.celanese.com, www.exxonmobil.com |
Celanese Corporation, Dallas, Texas, USA
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