| 27.06.2022, 06:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der spanische Öl- und Petrochemiekonzern Repsol plant die Errichtung einer neuen Anlage zur Produktion von vernetztem Polyethylen (XLPE). Wie zahlreiche spanische Medien unter Verweis auf Angaben von Repsol berichten, soll der neue Komplex am Konzernstandort Tarragona in Katalonien entstehen. Geplant sind dort Kapazitäten für 27.000 Tonnen XLPE im Jahr. Für die Produktion soll die LSHC-Technologie (Linear Short Hyperclean) der Schweizer Buss AG genutzt werden. Die erforderlichen Investitionen werden mit rund 35 Mio. Euro veranschlagt. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für Mitte 2024 vorgesehen. Repsol plant den aktuellen Meldungen zufolge in Tarragona die Produktion von mehreren XLPE-Typen auf der Basis von Polyethylen niederer Dichte (LDPE) und EBA-Copolymeren. XLPE-Materialien werden vor allem zur Herstellung von Isolierungen für Hochspannungskabel verwendet. Erst im Mai dieses Jahres hatte Repsol die Investition von mehr als 18 Mio. Euro in den Ausbau der Produktion von polymeren Polyolen in Tarragona angekündigt. Zuletzt informierte der Konzern über Pläne zur Errichtung eines neuen Werks für ultrahochmolekulares Polyethylen (UHMWPE) am Standort Puertollano in Kastilien (siehe auch plasticker-News vom 02.06.2022). Die Petrochemiesparte von Repsol verfügt über mehrere Produktionsstätten in Spanien, Portugal, China und Mexiko. Die Produktpalette umfasst vor allem Benzol, Butadien, Styrol, Ethylen, Polyethylen, EVA/EBA, Propylen, Polypropylen, Propylenglycol, Propylenoxid, Polyole und synthetische Kautschuke. Weitere Informationen: www.repsol.com, busscorp.com/ |
Repsol S.A., Madrid, Spanien
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