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04.08.2022, 09:43 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute    

Fraunhofer LBF: Verbesserte Additivrezeptur für PE-Folien aus Folienrezyklaten

Direkte Verwendung von Regranuliertem Rezyklat ist äußerst kritisch, da sie zu Rissen und Unvollkommenheiten in der Folie führen kann (Folie 1). Die Homogenisierung vor der Folienextrusion kann die Risse verhindern, aber die Unvollkommenheiten bleiben im Material (Folie 2). Die Zugabe geeigneter Additive verhindert Rissbildung und reduziert die Anzahl und Größe der Unvollkommenheiten in der neuen Folie erheblich (Folie 3), v.l.n.r. – (Bilder: Fraunhofer LBF).
Direkte Verwendung von Regranuliertem Rezyklat ist äußerst kritisch, da sie zu Rissen und Unvollkommenheiten in der Folie führen kann (Folie 1). Die Homogenisierung vor der Folienextrusion kann die Risse verhindern, aber die Unvollkommenheiten bleiben im Material (Folie 2). Die Zugabe geeigneter Additive verhindert Rissbildung und reduziert die Anzahl und Größe der Unvollkommenheiten in der neuen Folie erheblich (Folie 3), v.l.n.r. – (Bilder: Fraunhofer LBF).
Folien aus Polyethylen (PE) lassen sich heutzutage aus Folienrezyklaten herstellen. Damit auch diese zuverlässig und haltbar sind, dürfen während ihrer Herstellung keine Fehlstellen auftreten. Forschende aus dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF in Darmstadt haben durch Zugabe einer geeigneten Additivrezeptur die Folienqualität signifikant verbessert. Der Fertigungsprozess wird effizienter und kostengünstiger. Vom 22. bis 26. August geben die Darmstädter Forscher im Rahmen ihrer Beteiligung an dem Fraunhofer Cluster of Excellence Circular Plastics Economy CCPE auf der Achema in Frankfurt weitere Einblicke in ihre Arbeiten, auf dem Gemeinschaftsstand der Fraunhofer-Gesellschaft, Halle 6.0, Stand A52.

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Bei der Herstellung von Folien ist zu beachten, dass keine Fehlstellen wie Stippen/Gels oder Fischaugen sowie Perforationen bzw. Abrisse auftreten, welche insbesondere beim Einsatz von Rezyklaten beobachtet werden. Durch Zugabe einer geeigneten Additivrezeptur haben Wissenschaftler aus dem Fraunhofer LBF eine erhebliche Verbesserung der Folienqualität erzielt, es sollen deutlich weniger Fehlstellen und Abrisse auftreten. Der optische Charakter der Rezyklatfolien soll brillanter und die mechanischen Eigenschaften so aufgewertet werden, dass ein weiterer Lebenszyklus für den Kunststoff möglich ist.

Weitere Informationen: www.lbf.fraunhofer.de

Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt

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