| 19.12.2022, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der saudi-arabische Chemiekonzern Sabic kooperiert im Bereich Kunststoffrecycling mit dem niederländischen Technologieunternehmen Synova und dem französischen Anlagenbauer Technip Energies (T.EN). Laut Pressemitteilung von Synova wurde Ende November eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Demnach planen die drei Unternehmen die gemeinsame Entwicklung einer kommerziellen Anlage zur Produktion von Olefinen und Aromaten aus Kunststoffabfällen. Dieser Komplex soll in einen bestehenden Steamcracker von Sabic integriert werden. Zum genauen Standort und zu den geplanten Kapazitäten wurden allerdings noch keine Angaben gemacht. Für das Recycling von Kunststoffabfällen sollen in der geplanten Anlage die von Synova entwickelten Verfahren zum Cracken von Feststoffen ("Milena") und zur Teerentfernung ("Olga") in Kombination mit der Gasaufbereitungstechnologie Pure.rGas von T.EN genutzt werden. Der aktuellen Aussendung zufolge umfasst die Kooperation zudem eine direkte Kapitalbeteiligung der Sabic-Tochter Sabic Ventures US Holdings an Synova. Die Höhe des Investments der Saudis wurde dabei nicht bekannt gegeben. Synova-CEO Jörg Krüger erklärte: "Ich freue mich sehr, dass Sabic als Investor und Entwicklungspartner bei Synova eingestiegen ist. Dies beweist das Vertrauen, das Sabic in unser Team und unsere Technologien hat. Das Investment von Sabic folgt auf den Abschluss einer eingehenden technischen Due Diligence. Die gemeinsame Entwicklungs- und Kooperationsvereinbarung definiert klar die nächsten gemeinsamen Schritte von Sabic, Technip Energies und Synova zur erfolgreichen Errichtung einer kommerziellen Anlage für das chemische Recycling, um die Kreislauffähigkeit von Kunststoffen zu verbessern." Synova hat ihren Sitz in Maassluis in der niederländischen Provinz Südholland und verfügt zudem über Vertretungen in den USA und Thailand. Die Recyclingtechnologien des Unternehmens wurden in Kooperation mit der Niederländischen Organisation für angewandte naturwissenschaftliche Forschung TNO entwickelt. Technip Energies entstand Anfang 2021 als Ausgründung mehrerer Unternehmensbereiche aus dem französischen Anlagenbaukonzern TechnipFMC, der sich mittlerweile auf das Öl- und Gasgeschäft konzentriert. Synova und Technip Energies hatten bereits vor anderthalb Jahren eine strategische Partnerschaft für die gemeinsame Vermarktung ihrer Technologien im Bereich chemisches Kunststoffrecycling vereinbart (siehe auch plasticker-News vom 22.03.2021). Weitere Informationen: www.sabic.com, synovatech.com, www.technipenergies.com |
Sabic, Saudi-Arabien
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