| 07.12.2007 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Absatzchancen für deutsche Gummi- und Kunststoffmaschinenhersteller Bis 2012 will sich die indische Kunststoffbranche laut Angaben des Dachverbands Plastindia Foundation zum größten Kunststoffverarbeitungsstandort der Welt entwickeln. So sollen insbesondere die günstigen Bedingungen und die Steuervorteile in der Sonderwirtschaftszone (SEZ) in Jamnagar im Bundesstaat Gujarat für weitere Investitionen, vor allem aus dem Ausland, sorgen. Im Jahr 2011 dürfte sich der Verbrauch an Kunststoff in Indien auf etwa 12 Mio. t pro Jahr belaufen, prognostiziert Plastindia Foundation. Damit würde der Pro-Kopf-Konsum von Kunststoffen von derzeit 4 kg auf rund 10 kg steigen. Der weltweite Durchschnitt liegt bei circa 20 kg pro Person. Um ihr Ziel zu erreichen, benötigt die indische Kunststoffindustrie nach Berechnungen des Dachverbands bis 2010 fast 30.000 Maschinen, darunter allein 18.000 Spritzgießmaschinen. Laut Schätzungen des VDMA wächst die indische Kunststoff- und Gummimaschinenindustrie zur Zeit mit circa 4% pro Jahr, doch wird das Land weiterhin auf Importe angewiesen sein, um die Nachfrage zu decken. Deutsche Hersteller können von dem guten Ruf profitieren, den sie in Indien genießen. Im 1. Halbjahr 2007 exportierte Deutschland Kunststoff- und Gummimaschinen im Wert von 21,4 Mio. Euro nach Indien - ein Zuwachs von 15,6% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Eine Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und eine Marktübersicht zu erlangen, bietet die Messe "Plastindia", die vom 4.2. bis 9.2.09 in Neu Delhi stattfinden wird (www.plastindia.org). (S.I.) Weiterführende Informationen |
bfai Bundesagentur für Außenwirtschaft, Köln
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