| 21.01.2025, 12:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Recyclingquote für Kunststoffverpackungen im Gelben Sack hat einen neuen Rekordwert erreicht. Wie die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA) bekanntgab, stieg die werkstoffliche Recyclingquote für das Jahr 2023 auf 68,9 Prozent, meldet die IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.. Damit bestätige sich der Aufwärtstrend, der mit der Einführung des Verpackungsgesetzes seinen Anfang nahm: Seit 2018 sei die Recyclingquote um fast 27 Prozentpunkte gestiegen. „Nicht nur die absolute Recyclingquote ist beeindruckend“, resümiert Dr. Isabell Schmidt, IK-Geschäftsführerin Kreislaufwirtschaft, die Aufholjagd in der Industrie. „Bemerkenswert ist auch, dass die gesetzlich vorgeschriebene Recyclingquote von 63 Prozent erneut deutlich überschritten wurde. Diese Entwicklung zeigt, dass es nicht allein um das Erreichen von gesetzlichen Quotenvorgaben geht, sondern dass es einen etablierten Markt für Kunststoffrezyklate aus Verpackungen gibt. Das ist ein echter Quantensprung für die Kreislaufwirtschaft.“ Vier von fünf Konsumverpackungen aus Kunststoff sind hochwertig recyclingfähig Neben der hohen Recyclingquote gilt auch der Fortschritt im Bereich des recyclinggerechten Designs als ein wichtiges Element einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft: Vier von fünf Konsumverpackungen aus Kunststoff gelten heute bereits als hochwertig recyclingfähig und können nach dem Recycling Neu-Kunststoffe ersetzen. Trotz eines Rückgangs in der Gesamtverpackungsmenge würde die Nachfrage nach Rezyklaten im Verpackungsmarkt steigen. Dies unterstreiche die wichtige Rolle der Kunststoffverpackungsindustrie als stabiler Nachfragemarkt für recycelte Materialien. „Unsere Branche hat frühzeitig ihre Hausaufgaben gemacht“, so Dr. Isabell Schmidt. „80 Prozent der in Deutschland recycelten Kunststoffe stammen bereits aus dem Verpackungsbereich. Andere Industrien wie Bau und Automobil müssen nun nachziehen, wenn sie Rezyklate in großem Umfang einsetzen wollen. Denn die Branche beansprucht die Verpackungsrezyklate in Zukunft für sich.“ Weitere Informationen: |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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