| 02.10.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() ![]() Schema eines umgerüsteten Granulattrockners mit dem Blue Air Dryer-Modul BBX - (Bild: Blue Air Systems). Die Trocknung von Kunststoffgranulaten ist ein entscheidender Prozessschritt zur Sicherstellung der Bauteilgüte. Restfeuchten müssen unmittelbar vor der Verarbeitung exakt eingehalten werden, um die Qualität in Spritzgieß-, Blasform- oder PET-Verfahren zu gewährleisten. Der Energiebedarf dieser Prozesse gilt jedoch als kritisch, insbesondere bei kleinen und mittleren Durchsätzen. Hier will das neue BBX-Modul ansetzen, indem es trockene Prozessluft ohne Regeneration nutzt und ohne Kühlwasser sowie Molekularsiebe auskommen soll. Das Blue Air Dryer-Prinzip gewährleistet laut Anbieter einen konstanten Taupunkt, erfordert nur geringen Wartungsaufwand und kann für Behältergrößen bis 10.000 kg/h eingesetzt werden. Standardanwendungen umfassen PET-Trocknungen bis 1.000 kg/h, Erweiterungen sind möglich. Der Austausch bestehender Systeme soll nach Herstellerangaben innerhalb eines Tages nach Plug-&-Play-Prinzip erfolgen. Neben der Energieeffizienz bietet das BBX-Modul eine digitale Prozesskontrolle. Eine integrierte Steuerung reguliert den Trockenluftvolumenstrom abhängig von Material und Durchsatz. Prozessparameter wie Temperatur, Luftvolumenstrom, Taupunkt und Energieverbrauch werden in Echtzeit angezeigt. Optional stehen kunststoffspezifische Datenbanken und Füllstandsensorik zur Verfügung. Mit dem neuen BBX-Modul will Blue Air Systems nicht nur die Reduktion von Betriebskosten adressieren, sondern auch die steigenden Anforderungen an klimaneutrale Produktionsprozesse. Das zum Patent angemeldete System soll weltweit für die Umrüstung installierter Granulattrockner verfügbar sein. Kooperationen in internationalen Märkten sind geplant. K 2025, 08.-15. Oktober 2025, Düsseldorf, Halle 10, Stand G40 Weitere Informationen: www.blue-air.at |
Blue Air Systems GmbH, Kundl, Tirol, Österreich
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