| 24.10.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Mitsui Chemicals hat den Katalysatorenhersteller Nippon Aluminum Alkyls (NAA) vollständig übernommen. In einer Pressemitteilung informierte Mitsui Chemicals zu Monatsbeginn über den Erwerb sämtlicher NAA-Anteile aus dem Besitz der Ketjen Netherlands Holdings, einer Tochter des US-amerikanischen Spezialchemiekonzerns Albemarle. Zum finanziellen Volumen und zu weiteren Einzelheiten der Transaktion wurden keine Angaben gemacht. Mitsui Chemicals hatte bislang bereits 50% an NAA kontrolliert. Nippon Aluminum Alkyls produziert metallorganische Compounds wie Aluminiumalkyle und deren Derivate, die vor allem als Katalysatoren bei der Herstellung von Polyethylen (HDPE, LLDPE), Polypropylen (PP) und weiteren Polymeren eingesetzt werden. Zu den Produkten gehören u.a. Triethylaluminium (TEA), Triisobutylaluminium (TIBA), Diethylaluminiumchloride (DEAC), Ethylaluminiumsesquichlorid (EASC) und Ethylaluminiumdichlorid (EADC). Das 1968 gegründete Unternehmen verfügt über ein Produktionswerk in direkter Nachbarschaft zum Standort von Mitsui Chemicals im japanischen Osaka. Der aktuellen Aussendung zufolge setzt Mitsui Chemicals mit der vollständigen Übernahme von NAA ihren langfristigen Businessplan weiter um, der eine Optimierung des Portfolios und die Entwicklung des Konzerns zu einem globalen Spezialchemieanbieter vorsieht. Die in Tokio ansässige Mitsui Chemicals berichtet für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 einen Umsatzrückgang im Jahresvergleich um 8% auf 415 Mrd. JPY (2,356 Mrd. EUR). Dabei verringerte sich das operative Ergebnis um 53% auf 13 Mrd. JPY (74 Mio. EUR), während der Nettogewinn um 96% auf 700 Mio. JPY (4 Mio. EUR) schrumpfte. Weitere Informationen: www.mitsuichemicals.com, www.naa.co.jp, www.ketjen.com |
Mitsui Chemicals, Inc., Tokio, Japan
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