| 17.11.2025, 10:33 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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KraussMaffei stellt auf der Formnext 2025 mit „powerPrint Flex“ eine skalierbare, robotergestützte 3D-Drucklösung für großformatige Bauteile vor. Das System erweitert das bestehende Portfolio um eine offene, modular aufgebaute Fertigungszelle, die auf additive Materialextrusion ausgelegt ist und sich flexibel an unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassen lässt.Robotergestützte Fertigungszelle für großformatige Anwendungen „powerPrint Flex“ kombiniert einen Sechs-Achs-Roboter (Comau N-170) mit einem beheizbaren Vakuumtisch von 2,0 Metern mal 2,5 Metern und bis zu 16 Vakuumzonen. Die Lösung ist für Anwendungen ausgelegt, die große Bauraumvolumina, komplexe Geometrien oder variierende Fertigungsschritte erfordern – darunter Designbauteile, dünnwandige Strukturkomponenten oder Werkzeuge für das RTM-Verfahren. Auf der Formnext 2025 demonstriert KraussMaffei die Fertigung eines Heckdiffusors aus kohlefaserverstärktem Polycarbonat. Der Prozess zeigt die Möglichkeit der schnellen, werkzeuglosen Herstellung großflächiger und dünnwandiger Teile, was insbesondere für funktionsnahe Prototypen und Designstudien relevant ist. Hochleistungs-Extrusion durch Eigenentwicklung Zentrales Element der Zelle ist der neu entwickelte „printCore 35-25“ Extruder, der Austragsmengen zwischen 30 und 70 kg/h ermöglichen soll. Mit einer Schmelzetemperatur von bis zu 400°C können neben technischen Kunststoffen auch faserverstärkte Thermoplaste und Hochleistungspolymere verarbeitet werden. Damit eignet sich das System für Anwendungen in Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt sowie im Werkzeug- und Formenbau. Modularer Systemaufbau und offene Integration Die Steuerung erfolgt über „Sinumerik“ One von Siemens und ermöglicht eine präzise Roboterbewegung sowie eine vernetzte Anlagenintegration. Durch den modularen Aufbau kann „powerPrint Flex“ in bestehende Produktionsumgebungen eingebunden und um weitere Funktionen erweitert werden, etwa durch die Anbindung an Rundtische oder Fräszellen. Dies erlaubt die Konfiguration vollständig integrierter, automatisierter Fertigungslösungen. Technische Unterstützung und industrielle Ausrichtung KraussMaffei stützt sich bei der Entwicklung auf seine langjährige Erfahrung in der Kunststoffverarbeitung. Neben der Hardware bietet das Unternehmen technische Beratung, Unterstützung bei der Wirtschaftlichkeitsbewertung sowie Serviceleistungen zur Implementierung additiver oder hybrider Fertigungssysteme. Ziel ist die Bereitstellung industrietauglicher Prozesse mit reproduzierbarer Qualität und skalierbarer Effizienz. Formnext 2025, 18.-21. November 2025, Frankfurt a.M., Halle 12.1, Stand E119 Weitere Informationen: www.kraussmaffei.com |
KraussMaffei Technologies GmbH, Parsdorf
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