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06.01.2026, 09:28 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Hosokawa Alpine: Neue Lösung für das Recycling von Alttextilien

Schneidmühle "Rotoplex" von Hosokawa Alpine - (Bild: Hosokawa Alpine).
Schneidmühle "Rotoplex" von Hosokawa Alpine - (Bild: Hosokawa Alpine).
Hosokawa Alpine hat eine verfahrenstechnische Lösung zur Aufbereitung von Textilabfällen entwickelt, die auf die Anforderungen der seit dem 1. Januar 2025 geltenden EU-Richtlinie zur getrennten Sammlung von Alttextilien ausgerichtet ist. Ziel des Prozesses ist es, Textilreste effizient zu zerkleinern, aufzubereiten und für eine stoffliche Wiederverwertung nutzbar zu machen.

Hintergrund der Entwicklung ist die wachsende Bedeutung der Kreislaufwirtschaft im Textilsektor. Die neue EU-Vorgabe verpflichtet die Mitgliedstaaten zur getrennten Sammlung von Alttextilien, um Recycling und Wiederverwendung zu fördern. Für Recyclingunternehmen entsteht daraus ein erhöhter Bedarf an geeigneten Technologien, die nicht nur eine Zerkleinerung sondern auch eine qualitätsgerechte Trennung der Materialien ermöglichen.

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Der von Hosokawa Alpine entwickelte Prozess beginnt mit dem Schreddern von gepressten Textilballen. Das zerkleinerte Material wird anschließend pneumatisch zu einer Schneidmühle des Typs „Rotoplex“ gefördert, in der das Auffasern der Textilien erfolgt. In einem nachgeschalteten Sichtprozess werden die Fasern in zwei Fraktionen getrennt: eine weitgehend saubere Faserfraktion, die für weitere Recycling- oder Wiederverwertungsprozesse geeignet ist, sowie eine Fraktion mit verunreinigten Textilresten, die einer Entsorgung zugeführt werden kann.

Zentrales Aggregat der Anlage ist die Schneidmühle „Rotoplex“, ein seit Jahrzehnten eingesetztes Maschinensystem im Portfolio von Hosokawa Alpine. Die aktuelle Ausführung basiert auf einem massiven Gussgehäuse, das auf Langlebigkeit ausgelegt ist und optional mit einer Wasserkühlung ausgestattet werden kann. Die pneumatische Absaugung unterstützt einen kontinuierlichen Materialdurchsatz. Ein weiterentwickeltes Rotordesign soll die Leistungsfähigkeit gegenüber der Standardausführung um bis zu 50 Prozent erhöhen. Nach Angaben des Unternehmens können mit der Rotoplex bis zu 400 Kilogramm Textilien pro Stunde verarbeitet werden.

Für Anwendungen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen ist die Anlage auf Anfrage auch mit „Atex“-Bestätigung und integrierter Funkerkennung erhältlich. Der Prozess ist darauf ausgelegt, Textilabfälle kontrolliert aufzubereiten und damit einen Beitrag zur Schließung von Materialkreisläufen im Textilrecycling zu leisten.

Weitere Informationen: www.hosokawa-alpine.de

Hosokawa Alpine Aktiengesellschaft, Augsburg

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