| 31.07.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mittels PUR-CSM lassen sich im Sprühverfahren faserverstärkte Bauteile oder Composite-Formteile aus PUR-Systemen realisieren. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Sprühtechnik und der damit verbundenen Identifizierung immer neuer Anwendungsbereiche erhalten Polyurethane nun auch Einzug in typische GFK-Anwendungen. Die Hennecke GmbH (www.hennecke.com) stellt einen neuen Anlagentyp der Polyurethan-Composite-Spray-Moulding (PUR-CSM) Technologie vor. Hiermit werde Polyurethan-Verarbeitern der handgeführte Sprühauftrag ermöglicht, wobei diese Polyurethan-Sprühtechnik damit auch für Verarbeiter interessant sei, die GFK in Kleinserien per Hand laminieren. Entscheidend für die manuelle Verarbeitung sei ein neuer 3-Komponenten-Sprühmischkopf mit individuell zuschaltbarer Glasfaserzuführung. Beim handgeführten Sprühvorgang ermöglicht der Mischkopf durch seine kompakten Abmaße und das relativ geringe Gewicht eine ergonomisch korrekte Handhabung für den Anlagenbediener. Somit sollen auch längere Einsätze, wie beispielsweise bei großen Bauteilen oder höheren Stückzahlen, möglich sein. Sogar die Verstärkung von komplexen Form-Geometrien oder Hinterschnitten soll sich durch die optionale Adaption von Sprühlanzen, welche den PUR-Auftrag in einer Winkelstellung von 45 oder 70 Grad ermöglichen, wesentlich schneller und einfacher gestalten als dies bei der Verarbeitung von glasfaserverstärktem Kunststoff der Fall sei. Der Mischkopf ermöglicht jedoch nicht nur die gezielte Verstärkung mit Schnittglasfasern. In Kombination mit moderner Polyurethan-Hochdruck-Dosiermaschinentechnik und dank der Auslegung auf insgesamt drei Komponenten eignet sich die handgeführte PUR-CSM-Variante auch für die direkte Einbringung verschiedener Polyurethan-Schaumschichten (Sandwich-Konstruktion). Das sorge unter anderem für eine optimale thermische Isolation und verbesserte akustische Bauteil-Eigenschaften in Form einer deutlichen Reduktion von Schallemissionen. Ein weiteres Plus für den Anlagenbetreiber sei die hervorragende Umweltbilanz der Polyurethane, da im Unterschied zur klassischen Handlaminierung auf die zeit- und energieintensiven Temperierprozesse verzichtet werden kann. Zudem seien durch den Verzicht auf Lösungsmittel wesentlich weniger Arbeitsschutzmaßnahmen, wie spezielle Absaugfilter-Systeme oder Schutzmaßnahmen für Bediener, notwendig. Damit senke die PUR-CSMSprühtechnik spürbar die Produktionskosten. Bild: Handsprühvorgang oben ohne und unten mit Glasfaserdosierung |
Hennecke GmbH, St. Augustin
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