| 17.01.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Recycling-Unternehmen Interseroh die Stiftung Lesen starten eine bundesweite Schulkampagne: "Meike - der Sammeldrache".
Lehrer und Schüler können leere Druckerkartuschen in Bücher für die Schulbibliothek oder sogar in neue Computer-Terminals eintauschen. Und sie lernen nicht nur den ökonomischen, sondern vor allem auch den ökologischen Nutzen von Recycling kennen: Schulen in ganz Deutschland sind jetzt eingeladen, bei der Kampagne "Meike - der Sammeldrache" mitzumachen. Initiiert wurde das Projekt von Interseroh, eines der größten Recycling-Unternehmen in Deutschland. Die Stiftung Lesen hilft bei der Durchführung. Schirmherrin des Projektes ist die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn. Interseroh und die Stiftung Lesen fordern zur Zeit alle Grundschulen und alle weiterführenden Schulen zum Mitmachen auf. Wer neugierig geworden ist, bestellt bei der Stiftung Lesen das "Umweltpaket", das ab Mitte Februar 2002 kostenlos ausgeliefert wird. Es besteht zum einen aus der "Grünen Umwelt-Box", in der die Schüler die leeren Kartuschen sammeln können. Zum anderen regt didaktisches Begleitmaterial zur Behandlung des Themas Recycling in vielen Unterrichtsfächern an. Zum Beispiel mit Informationen für den Biologieunterricht zur Frage, wie eigentlich die Natur das "Verpackungsproblem" löst. Oder mit archäologischen Fakten zum Thema "Kulturgeschichte des Abfalls". Lesetipps und eine Infobörse ergänzen das Angebot - und ein Quiz lockt mit attraktiven Preisen. "Der Durchschnittsbürger glaubt, dass die Deutschen Recycling-Weltmeister wären," sagt Klaus-Peter Beuth, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei Interseroh. Allerdings seien die Deutschen im Sammeln nicht ganz so konsequent: "Von den jährlich anfallenden 120 Millionen leeren Tonerkartuschen wird nur jede sechste recycled, in den USA ist es dagegen jede zweite." Heinrich Kreibich, Geschäftsführer der Stiftung Lesen, erklärt: "Schüler können bei diesem Projekt besonders viel Verantwortung übernehmen: zum Nutzen für die Umwelt, die Schule - und damit natürlich auch für sich selbst." |
Interseroh AG, Köln
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