| 11.04.2002 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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In Spritzgieß- oder Extrusionslinien sind häufig Materialverluste durch das Aufkommen von stark metallverun-reinigtem Granulat zu verzeichnen, das durch herkömmliche Sepa-ratoren allein nicht gereinigt werden kann. Zusätzlich entstehen Kunststoffverarbeitern in solchen Fällen Kosten für die Entsorgung des kontaminierten Materials. Eine Lösung für diese Probleme ver-spricht die Nachseparier-Einheit 'Resep' aus dem Programm der S+S Metallsuchgeräte und Recyclingtechnik GmbH (www.ss-metal-detection.com).
Mit dem Gerät lassen sich nach Angaben des bayerischen Maschinenherstellers alle Eisen- und Nichteisenmetalle ab einer Größe von 0,3 Millimeter sicher separieren. Die kompakte Bauweise der Nachseparier-Einheit, die auf ein fahrbares Gestell montiert werden kann, erlaubt einen schnellen Einsatz im gesamten Produktions- und Lagerbereich. Sie lässt sich so jederzeit direkt zum jeweiligen Sammelbehälter fahren. Das verunreinigte Schüttgut wird zunächst über ein Saugförder-aggregat und eine Rüttelrinne in den Metallseparator 'Rapid Compact' geführt. Dabei kann der Anwender das Material in der Rinne so fein dosieren, dass nur wenige Granulatkörner mit den Metallrückständen ausgeschieden werden. Nach Einstellung der optimalen Werte arbeitet die gesamte Einheit vollautomatisch. Die kleine Durchlass-Nennweite des 'Rapid Compact' garantiert gleichzeitig eine hohe Metallerkennung. Der Separator selbst verfügt über runde Standardanschlüsse (30 - 250 Millimeter) und besitzt eine Eigenüberwachung sowie einen automa-tischen Selbstabgleich. Das gereinigte Granulat lässt sich anschlie-ßend in den Produktionskreislauf zurückführen und steht damit zu annähernd 100 Prozent für die Weiterverarbeitung zur Verfügung. |
S+S Metallsuchgeräte und Recyclingtechnik GmbH, Schönberg
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