| 07.02.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die wirtschaftliche Lage der Folienhersteller in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (www.kunststoffverpackungen.de) hat sich im letzten Jahr zugespitzt. Trotz eines weiter gestiegenen Mengenabsatzes im Jahr 2007 stellt sich die Ertragssituation kritisch dar. Insbesondere die weiter gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten belasten die überwiegend mittelständisch geprägte Branche erheblich. Die Folienhersteller kritisieren in diesem Zusammenhang, dass der sehr hohe Wertzuwachs des Euro gegenüber dem Dollar im letzten Jahr keine Entspannung bei der Preisentwicklung der Rohstoffe zur Folge gehabt hat, obwohl die Ausgangsstoffe Erdöl und Naphtha in Dollar gehandelt werden. Die Rohstoffpreise sind trotz dieser Situation weiter gestiegen. Für 2008 sehen sich die Folienproduzenten mit weiteren indirekten Preiserhöhungen seitens ihrer Vorlieferanten konfrontiert. So wurden unter anderem die Zahlungsziele wesentlich verkürzt, sowie die Frachtzuschläge erhöht. Die in den letzten Jahren üblichen Mengenrabatte wurden ersatzlos gestrichen, Aufschläge für Sondertypen drastisch erhöht. Allein aufgrund dieser Maßnahmen werden sich die Rohstoffkosten weiter verteuern. Hinzu kommt erneut ein deutlicher Rohstoffpreisanstieg in den ersten Wochen dieses Jahres. Die IK-Mitglieder befürchten eine fortschreitende Destabilisierung ihrer Ertragslage. Aus ihrer Sicht stellt sich die angestrebte partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ihren Vorlieferanten vor diesem Hintergrund zunehmend schwieriger dar. Die Folienhersteller fordern deshalb ihre Vorlieferanten auf, anstelle des jetzigen kurzfristig ergebnisorientierten Verhaltens wieder auf eine langfristige Partnerschaft zu setzen. |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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