| 05.02.2024, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das niederländische Technologieunternehmen Paques Biomaterials hat eine Finanzierungsrunde im Volumen von 14 Mio. Euro abgeschlossen. Laut Pressemitteilung von Paques gehörten dabei u.a. die Investitionsagentur Invest-NL und die regionale Entwicklungsgesellschaft NOM für den Norden der Niederlande zu den Investoren. Die Mittel sollen in die weitere Erprobung und Skalierung der von Paques entwickelten Technologie zur Produktion von Biopolymeren auf der Basis von Polyhydroxyalkanoaten (PHA) fließen. Der Aussendung zufolge plant Paques zunächst die Errichtung einer Pilotanlage für ihre Technologie im Getec-Industriepark in Emmen in der nordniederländischen Provinz Drenthe. Später soll am gleichen Standort eine kommerzielle Anlage mit Kapazitäten für jährlich 6.000 Tonnen PHA-Biopolymere der Marke Caleyda gebaut werden. Laut Medienberichten werden die Gesamtkosten für die beiden Anlagen in Emmen mit etwa 58 Mio. Euro veranschlagt. Unternehmenschef Joost Pâques erklärte in der aktuellen Pressemitteilung: "Es ist schön zu sehen, wie viel Vertrauen die Investoren in unsere Technologie haben. Sie geben uns die Möglichkeit, das Unternehmen zu vergrößern und den nächsten Schritt bei der Schaffung einer neuen Kreislaufkette zu tun, in der wir aus organischen Materialien eine natürliche Alternative zu Plastik produzieren. Diese Finanzierungsrunde ermöglicht den Einstieg neuer Investoren, die in eine Zukunft mit nachhaltigen Materialien investieren wollen." Bislang erprobt Paques Biomaterials ihre PHA-Technologie in einer im Jahr 2022 in Betrieb genommenen Demonstrationsanlage in Dordrecht in der Provinz Südholland. Für die weitere Entwicklung des Verfahrens hat das Unternehmen zudem Kooperationsvereinbarungen mit den niederländischen Unternehmen Looop (Venlo) und Senbis Polymer Innovations (Emmen) sowie mit der südkoreanischen Kolon Industries abgeschlossen. Weitere Informationen: www.paquesbiomaterials.nl |
Paques Biomaterials, Balk, Niederlande
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