| 13.02.2017, 15:48 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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"Das Verpackungsgesetz muss jetzt zügig verabschiedet werden. Wir stellen fest, dass der Bundesrat von dem Gesetz zwar nicht begeistert ist, es aber auch nicht abgelehnt hat", erklärte Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. Rehbock machte deutlich, worum es in erster Linie geht: "Es ist ganz entscheidend, dass noch in dieser Legislaturperiode die Recyclingquoten für Kunststoffe deutlich erhöht werden. Die Recyclingindustrie ist darauf dringend angewiesen. Es geht hier nicht um Symbolpolitik, sondern um eine für die Praxis enorm wichtige Weichenstellung für den Recyclingstandort Deutschland." Der bvse-Hauptgeschäftsführer erinnerte in seiner Stellungnahme daran, dass die Quoten der Verpackungsverordnung noch aus dem Jahr 1991 stammen. Zurzeit beträgt die stoffliche Verwertungsquote für Kunststoffe nur 36 Prozent. Die Erfahrung der letzten Monate und Jahre zeige, dass jetzt die große Chance genutzt werden müsse. bvse-Vizepräsident Herbert Snell: "Unsere Forderung nach höheren Quoten ist in dem Gesetzentwurf aufgegriffen worden." Die Quote für Kunststoffverpackungen soll bis zum Jahr 2022 von heute 36 Prozent auf 63 Prozent steigen. Snell: "Das ist technisch möglich und wirtschaftlich umsetzbar und wäre ein großer Fortschritt." Nach Meinung des bvse müsse nun alles dafür getan werden, damit das Verpackungsgesetz tatsächlich noch in dieser Legislaturperiode final verabschiedet wird. Weitere Informationen: www.bvse.de |
Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V., Bonn
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